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Was ist real?

von Owen Waters, 30.08.2014
Übersetzung: Gerhard Hübgen


Was ist real? Woran kann man sich halten?

Einer der Hauptgründe, das Leben auf der Erde zu erfahren, ist zu entdecken, was real ist.

Wir verbringen unser Leben damit, hierhin zu kommen, dorthin zu gehen, dies und das zu versuchen. Wir kaufen materielle Dinge und trennen uns schließlich wieder davon. Die Erfahrungen des Lebens gehen vorbei, wie das viele Wasser unter einer Brücke.

Eine Konstante in all den ständig sich verändernden Realitäten ist der innere Beobachter. Dieser Aspekt deines inneren Selbst ist in allen Erfahrungen des Lebens präsent, zuschauend, lernend, sich erinnernd. Wenn du jedoch noch tiefer gehst, erreichst du die zugrundeliegende Basis allen Bewusstseins, das Gewahrsein, dass du einfach existierst.

Dieses fundamentale Gewahrsein kann in zwei Worten zusammengefasst werden: „Ich bin.“


Die große Ich-Bin-Präsenz

Du bist eine individuelle Sichtweise des großen Ich Bin, das Bewusstsein von Allem Was Ist, das alles umschließende und alles umarmende Unendliche Wesen.

Bewusstsein ist Realität. Erfahrungen mögen sich von Minute zu Minute ändern, aber dem Fluss der Erfahrungen liegt dieses konstante Gewahrsein zugrunde, das Gefühl zu sein, das sagt: „Ich bin.“

Im Leben geht es um Erfahrungen, die sich an verschiedenen Orten in Raum und Zeit entfalten. Raum ist jedoch bloß eine Konstruktion des Schöpferbewusstseins. Das Konzept des Raums wurde geschaffen, um die Existenz einer unendlichen Variation von Sichtweisen zu ermöglichen.

Zeit ist ebenso eine Konstruktion des Bewusstseins. Zeit ermöglicht Veränderung im Raum, was Ereignisse und Erfahrungen möglich macht.

Ist die physische Materie ein Konstrukt des Bewusstsein? Materie ist aus Energie aufgebaut, und Energie ist, wie alle Dinge im Leben, ein Konstrukt des Bewusstseins.


Die Definition von Energie: Energie ist komprimiertes Bewusstsein.

Jeder Energieeinheit ist aus gegenläufig rotierenden Wirbeln von Absicht geformt. Diese Wirbel drücken gegeneinander, um eine winzige Kugel aus komprimiertem Bewusstsein in ihrem Zentrum zu bilden, welche ein Partikel lebendiger Energie wird.

Die originalen, fundamentalen Prinzipien, die das unendliche Wesen bei der Erschaffung des Universums benutzte, sind Absicht und Liebe. Wie Gedanke und Gefühl wirken diese Aspekte des Seins komplementär zueinander, und doch kann jeder als ein zugrundeliegendes, fundamentales Prinzip definiert werden. Wenn Absicht, das Prinzip der Gedanken, und Liebe, das Prinzip des Fühlens, in Bewegung gesetzt werden, dann ruft das eine das andere hervor. Derselbe komplementäre Vorgang geschieht im Elektromagnetismus, wenn Elektrizität in Bewegung gesetzt wird. Die Elektronen – Partikel der komprimierten, originalen Absicht – rufen im Raum ein komplementäres magnetisches Feld hervor.

Die Struktur des Raums wird vom Liebesaspekt des Schöpfers erschaffen. Liebe ist der Aspekt des Unendlichen Wesens, die die unterstützende Matrix zur Verfügung stellt, auf der alles andere aufgebaut ist. Aus physikalischer Sicht wäre das Gebilde Raum als reine, inaktive, magnetische Energie definiert. Oder jedenfalls wäre es so, wenn die Physik dazu gekommen wäre, es schon zu definieren. Es wurde üblicherweise Äther genannt, aber seine Eigenschaften wurden zu der Zeit nicht vollständig verstanden. Die Physik glaubt größtenteils gegenwärtig nicht an den Äther, glaubt gegenwärtig nicht an einen Schöpfer des Universums, und hat im Ergebnis keine Vorstellung, warum Energieteilchen Zeichen von Bewusstsein zeigen.


Die originale Schöpfung

Vor der originalen Schöpfung formte das Unendliche Wesen einen Ausdruck seiner selbst, der der Schöpfer des Universums werden sollte. Dann fokussierte Es als der eine Schöpfer seine Absicht, drückte seine Liebe aus und brachte diese beiden Aspekte seiner selbst in Bewegung. Das ganze Universum baut auf diesen grundlegenden Prinzipien auf, die die Facetten der Schöpfung wie Zeit, Raum, Energie und Materie möglich machen.

Ein Universum in Bewegung macht die Veränderungen möglich, die wir Erfahrung nennen. Wenn aber das Leben sich ständig verändert, woran kann man sich dann halten? Was ist unveränderlich real?

Unveränderliche Realität ist unterhalb dieser fundamentalen Aspekte des Schöpfers: Absicht und Liebe in Bewegung. Das Unendliche Wesen ist die zugrundeliegende Realität. Das Unendliche Wesen ist alles, was ist, es verändert sich nie. Sein ist reines Potenzial, während Tun das Ausagieren dieses Potenzials ist.

Die zugrundeliegende Realität des Unendlichen Wesens ist vollständige Seiendheit. Das Unendliche Wesen ist real. Es verändert sich nie. Es ist immer; es IST einfach.

Wie verbindet man sich mit der Realität? Durch Meditieren, durch Verwenden der Affirmation „Ich bin das Unendliche Wesen“ kannst du täglich die Verbindung zu der wahren, in dir liegenden Realität herstellen.

Wenn du Spiritualität am Beginn jedes Tages zu deiner Priorität Nr. 1 machst, dann wird tägliche Meditation eine Gewohnheit, etwas das mit Leichtigkeit geht. Durch das Erbauen dieser inneren Brücke zur Realität verstärkst du dein Potenzial und hilfst auch dabei, den globalen Geist zur Erleuchtung hinzubewegen.


Zum Original: What is Real?




an den Übersetzer

Kommentare/Fragen

Gerhard

01.09.2014

10:25 Uhr

Also Schlussfolgerung:
Nichts ist real, außer dem allem zugrundeliegenden Bewusstsein.
→ das wird dem materialistischen Welterklärungsmodell den Garaus bereiten!


viola

02.09.2014

13:17 Uhr

Was wir bewirken ist, dass wir diese Trennung aufheben:
dass wir das materlielle, sogenannte Weltliche und Geistige zusammenbringen.
Dass wir Himmel und Erde verEINen.
So dass Urquelle hier g ä n z l i ch verkörpert sein kann.
Dann kann ich auch nicht mehr sagen: das ist real und dies ist Illusion
oder; das ist wahr und das ist unwahr.

Dann sind wir im EINheitsbewusstsein.

Das finde ich phänomenal.




Gerhard

02.09.2014

16:01 Uhr

Ja, wenn in der fernen Zukunft die Trennung von der Quelle aufgehoben ist, dann werden wir realer sein. Aber ich möchte hinzufügen: Von selbst wird das nicht geschehen, weil es nämlich auf individueller Ebene passiert. Wenn das Individuum nichts in der Richtung tut, was Owen Waters oben gegen Ende empfiehlt, wird sich für den Einzelnen nicht viel ändern bzw. wird sich erst durch leidvolle Erfahrungen etwas ändern. Man muss sich schon „dahinterklemmen“ und etwas dafür tun, wenn man das Leiden vermeiden möchte.
Das ist, glaube ich, auch das Tun, das der Planetare Rat meint. Leider wird er aber nicht sehr konkret dabei, weshalb die Botschaft vermutlich an Vielen vorbeirauscht.


viola

02.09.2014

21:01 Uhr

ja, vieles ist sicher auch gnadenvolles Entgegenkommen..
dennoch:
Hinschauen, das wird tatsächlich jeder müssen, wenn er diese Erfahrung möchte.. diesen weiteren Schritt (eher Quantenschritt) hinein ins Neue machen möchte.
Von alleine gibt es das nicht ...
Wobei, wenn er hier nicht so komkret wird, so gibt es ja überall mittlerweile hinlänglich Rat und Hilfe und Unterstützung.
Wenn jemand wirklich das Verlangen hat, dann wird er mehr als fündig, meinst du nicht auch, Gerhard?
Lieben Gruß :-)


Elena

02.09.2014

21:47 Uhr

*anmerk*
An mir ist dieser Artikel zumindest nicht "vorbeigerauscht". :-)
Da ich aber keine "Reibungspunkte" für mich darin entdeckt habe, gab´s bisher auch keinen Kommentar dazu.


Gerhard

03.09.2014

08:54 Uhr

Erfreulich, deine Anmerkung, Elena. :)

@viola
Wenn jemand das Verlangen hat, wird er meist fündig, würde ich sagen - je nachdem, wie stark das Verlangen ist.
"mehr als fündig" ist dann wieder eine individuelle Sache...


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