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Die Rückkehr des Lichts

Enthüllungen von Schöpfergott Horus - Von Elora Gabriel und Karen Kirschbaum

Übersetzung: Gerhard Hübgen



Kapitel 4

Die Rolle von Urschöpfer


Teil 1 – Der Verlust des Vertrauens in den Schöpfer

Elora: Heru, unser Thema für heute ist kein angenehmes. Nach dem Channeling von vor einigen Tagen begannen meine Emotionen zu kochen, als ich darüber nachgrübelte. Zuerst fühlte ich einen intensiven Kummer als ich all das Leid betrachtete, das wegen der Invasion der Dunkelheit geschehen war, besonders weil es nutzlos und zwecklos war, nicht Teil irgendeines größeren Plans. Dann stieg tiefer Ärger und Wut auf, unterlegt von einem tiefgreifenden Gefühl von Betrug und Verlassenheit. Ich bin sicher, dass diese Gefühle eine irrationale Komponente haben. Nichtsdestotrotz will ich meine Emotionen mit dir teilen, weil ich überzeugt bin, dass alle Menschen auf der Erde ähnliche Emotionen haben, bewusst oder nicht.

Heru: Sie haben.

Elora: Zunächst, der Zeitraum, mit dem wir es hier zu tun haben, ist atemberaubend. Du sagtest, dass die ursprüngliche Invasion etwa vor 1,3 Milliarden Jahren geschah und dass die Invasion in unserem Universum sich vor etwa 900 Millionen Jahren ereignete.

Heru: Das ist korrekt.

Elora: Dann begann ich über die Anzahl der Universen nachzudenken, die gefallen sein mussten. Wenn die Universen in den Zehntausenden zählen, lass uns nur als Beispiel 40.000 sagen. Wenn sechs Prozent gefallen sind oder dabei, den Feind abzuwehren, wie du gesagt hast, dann haben wir 2400 dunkle Universen! Und ich habe das Gefühl, dass eine Milliarde Jahre und 2400 dunkle Universen einfach viel, viel zu viel und viel, viel, viel zu lange.

Heru: Ich stimme zu.

Elora: Das ist nicht wie ein Spinnenbiss in den Arm. Es ist, als ob man eine ganze Hand wegen einer Infektion verliert. Es fühlt sich wirklich für mich an, als ob diese Schöpfung wie eine wunderschöne Frau ist, die vergewaltigt worden ist. Vielleicht fand die Vergewaltigung nur in ihrer Vagina statt, in sechs Prozent ihres Körpers, aber sie betrifft das Ganze und es ist keine kleine Sache.

Heru: Das ist eine gute Analogie.

Elora: Als ich an das Maß an Leid und Verwüstung zu denken begann, das geschehen ist, weil der Dunkelheit erlaubt wurde sich auszubreiten und ihr eine solch unglaublich lange Zeit nicht begegnet wurde, wallte ein ungeheures Gefühl in mir auf, das sagte: "Bedauern ist nicht genug." Dass diejenigen auf der höchsten Ebene sagen, dass es ihnen Leid tut, dass sie nicht früher handelten, ist einfach nicht genug, um das Gewicht der zahllosen Wesen aufzuwiegen, die nicht nur durch viele, sondern durch Millionen Leben des Leidens gingen. Es ist auch nicht genug für jene Wesen, die in der Tat zerstört wurden, die aufgehört haben zu existieren. Für sie ist die Rettung zu spät gekommen. Sie sind für immer gegangen.

Heru: Das ist wahr.

Elora: Ich fühle, dass in alles Leben in diesem Universum der Glaube eingepflanzt ist, dass der Schöpfer liebevoll ist, gerecht ist, gnädig ist. Aber diese Wesen in den gefallenen Universen fanden faktisch, dass Gott nicht handelte, als die Dunkelheit eindrang. Gott schützte die Unschuldigen nicht. Gott stoppte nicht die Vergewaltigung, die Zerstörung von Welten und Galaxien und Universen. Wie ein Ehemann, der feige oder gelähmt ist, stand Gott daneben und erlaubte, dass seine Schöpfung vergewaltigt wurde, stand daneben und sah zu und tat nichts, als wir nicht nur um unsere eigene Existenz kämpften, sondern uns aufopferten, um dem Ganzen zu helfen. Gott handelt schließlich und wir sind alle dankbar, aber es fühlt sich an wie zu wenig, zu spät. Ja, wir brauchen Hilfe, aber wir hätten sie eine Milliarde Jahre vorher gebraucht!

Heru: Ja.

Elora: An diesem Punkt spüre ich die Notwendigkeit zu fragen: Vertraust du Gott, dem Urschöpfer?

Heru: Ich vertraue den Absichten. Ich fühle nicht immer, dass Urschöpfer vollkommen in die Schöpfung hineingreifen kann und die Änderung bewirken kann, die benötigt wird. Genau wie ich kürzlich versuchte, mich in eurer dreidimensionalen Welt zu manifestieren und nicht dazu in der Lage war, hat Urschöpfer versucht damit fertig zu werden, aber war bis jetzt nicht dazu in der Lage.
Elora: Aber du vertraust absolut und total den Absichten des Schöpfers?
Heru: Ja.

Elora: Ich erkannte, dass es einen großen Teil von mir gibt, der nicht länger Vertrauen hat. Ich fühle mich wie ein Kind in einem Haushalt, in den ein Räuber eingedrungen ist und die Kinder verletzte, quälte und tötete, während die Eltern im Obergeschoss blieben und nichts taten. Wie könnte ich jemals wieder meinen Eltern trauen?
Dann kam ein Gefühl, das vielleicht noch schlimmer ist als die Wut. Und das ist das Gefühl von Gott betrogen und aufgegeben worden zu sein. Ich weiß, dass ich Teil der Gruppe von Lichtarbeitern war, die vor 500 Milliionen Jahren hierher gesendet wurden, um den gefallenen Universen zu helfen. Um noch eine andere Analogie zu benutzen, fühle ich mich wie ein Mitglied einer Sondereinsatztruppe, die von ihrer Regierung zu einem dunklen und gefährlichen Ort geschickt wird. Wir werden von unserem Land geschickt und wir werden mit dem Mandat und dem Versprechen geschickt: "Errichtet eine Basis – Verstärkungen werden sehr bald folgen." Heru, liege ich falsch? Ich fühle in meinen Knochen, dass dies denjenigen von uns gesagt wurde, die sich freiwillig meldeten, um in den dunklen Universen zu arbeiten.

Heru: Es war so, und die Hilfe war nicht in der Lage durchzukommen.

Elora: Deshalb ging es mit uns zu Ende. Wir litten, wir starben, wir waren von Feinden umringt. Aber Hilfe kam nicht an. Wir sendeten Telegramme, wir sendeten Botschaften, wir schrien nach Hilfe. Aber keine Hilfe kam. Nicht bis jetzt eben. Aber jetzt sind wir als Streitmacht in Lumpen und Fetzen und eine Menge von uns hielten nicht einmal bis zu diesem Punkt durch.

Heru: Das ist wahr.

Elora: Das Gefühl der Abtrennung, das ich dabei habe, ist so tiefgehend, dass es sich anfühlt, als ob jede Zelle meines Körpers tausend Jahre lang weinen könnte.
In jedem Fall kehre ich – um diese Tirade von Emotionen zu beschließen – zurück zu der Metapher der Frau, die vergewaltigt wurde. Der Ehemann handelt schließlich, der Vergewaltiger wird ins Gefängnis geschleppt und die körperlichen Wunden der Frau werden geheilt. Aber was ist mit ihren emotionalen Narben? Sie trägt immer noch im Kern ihrer Seele nicht nur ein Trauma, sondern zwei. Erstens, das Trauma der Vergewaltigung, und zweitens, das Trauma der Tatsache, dass ihr Gatte eine lange Zeit, die für sie eine Ewigkeit des Horrors war, erlaubte, dass es geschieht.

Heru: Ja.

Elora: Jetzt handelt schließlich der Schöpfer, um die dunklen Invasoren zu vertreiben. Das ist eine Zeit großer Freude. Aber wenn wir, die wir die Folgen dieses Geschehens zu erleiden hatten, beginnen, unsere Köpfe zu erheben und das Licht wieder zu sehen, sind in unserer Dankbarkeit die schmerzhaften Emotionen, die ich gerade beschrieben habe. Deshalb fühle ich, dass die Heilung, die stattfinden wird, auch in der Familie dieser Schöpfung selbst stattfinden muss, zwischen Schöpfer und Geschöpfen. Wir haben jetzt unzählige Wesen, die auf gewisser Ebene und in gewissem Maße aufgehört haben, Gott zu vertrauen. Wie wird dieses Vertrauen wiederhergestellt werden?

Heru: Ich weiß nicht, dass ich darauf Antworten habe. Das sind tiefgreifende und sehr sorgenvolle Fragen. Und ich bin mehr oder weniger mittendrin, da ich an der Erschaffung der Universen beteiligt war. Ich habe sie fallen sehen und bin einigermaßen machtlos gewesen, das zu verhindern oder zu korrigieren. Ich weiß noch nicht einmal, wie den Sorgen und dem Verlust zu begegnen.

Elora: Ich weiß, wenn ich Ärger über jemand empfinde, dass sich der Ärger unmittelbar auflöst, wenn ich mich in seine Lage versetzen kann. Wenn wir, die Schöpfungen in dieser Schöpfung, wahrhaft begreifen könnten, was der Schöpfer durchmachte, als die Invasion passierte, dann könnten wir diesen langen Zeitablauf und den unaussprechlichen Horror, der sich ereignete, vergeben.

Heru: Ja. Ich würde vorschlagen, eine direkte Kommunikation zu versuchen und Karen den Schöpfer channeln lassen. Und direkt ausdrücken, was du mir gegenüber ausgedrückt hast.

Elora: Kannst du noch mehr hinzufügen?

Heru: Ich möchte dir sagen, dass alle aufgestiegenen Meister ähnliche Emotionen gefühlt haben, wie du sie ausgedrückt hast. Wenn du dir das Leben von Jeshua [Jesus] ansehen möchtest; er ist eine recht gute Manifestation des Versuchs von uns allen, den Wandel zu bewirken und ebenso, dass dies ruiniert und zerstört wurde.
Elora: Sprichst du von seinem Leben oder von dem, was seinen Lehren passierte?
Heru: Von beidem, von seinen Lehren und was ihm mit der Kreuzigung widerfuhr. Da diese Welt weiter in die Dunkelheit fiel, hätte jeden Versuch eines aufgestiegenen Meisters mit öffentlicher Arbeit dasselbe Schicksal ereilt.


Teil 2: Urschöpfer antwortet

Karen und ich nahmen Herus Rat an und gingen daran in einem Versuch einen Aspekt des Bewusstseins des Wesens zu kontaktieren, den wir Schöpfer nennen. Ich muss hier bekennen, dass ich denjenigen gegenüber immer extrem skeptisch war, die behaupten "Gott" zu channeln. In meinem ganzen Leben mit Reisen auf den inneren Ebenen war ich niemals irgendeinem Wesen oder Bewusstsein begegnet, das ich Gott nennen könnte. Als jedoch Karen und ich auf Herus Vorschlag den Urschöpfer dieser Schöpfung hereinriefen, gab es tatsächlich eine Antwort von einem Bewusstsein, das sowohl unwahrscheinlich machtvoll als auch zärtlich liebevoll war. Ich weiß immer noch nicht, ob unser Urschöpfer der ultimative Gott ist, außer dem es keinen anderen gibt. Ich habe jedoch das Gefühl, dass wir mit einem Aspekt des Bewusstseins des Schöpfers kommunizierten. Die Energie war so intensiv, dass die durchkommenden Worte manchmal notwendigerweise extrem einfach waren. Ich würde mir wünschen, dass diese Worte die tiefgehende Kraft und Liebe übermitteln können, die den Raum während dieser Momente erfüllten.

Elora: Sei gegrüßt, Schöpfer. Wir haben dich angerufen, in der Hoffnung, dass wir dich besser verstehen können und unsere Beziehung zu dir heilen können. Wir verstehen, dass du der Eine bist, der diese Schöpfung, in der wir leben, erschaffen hat. Ist das korrekt?

Urschöpfer: Ja.
Elora: Bist du ein einzelnes Wesen oder bist du ein Ausdruck eines Gruppengeistes, ein Ausdruck einer Gruppe oder eines Konzils, das die Schöpfung ins Leben rief?
Urschöpfer: Ich bin Einer.
Elora: Hast du ein Geschlecht?
Urschöpfer: Nein.

Elora: Gibt es Schöpfungen, die von anderen Göttern als Dir erschaffen wurden?

Urschöpfer: Es scheint mir, dass es welche gibt, aber ich habe keinen Kontakt mit ihnen.

Elora: Würdest Du uns bitte etwas von der Vision beschreiben, die Du hattest, als Du diese spezielle Schöpfung erschaffen hast?

Urschöpfer: Ich habe viele Schöpfungen gemacht und das sollte jedoch meine schönste Schöpfung bis heute sein. In großen Teilen ist sie erfolgreich. Ich bin mir eures Schmerzes und eurer Sorgen in diesem Teil der gefallenen Universen bewusst. Ich möchte das gerne heute diskutieren.

Elora: Danke, wir auch. Wie fühltest Du Dich oder nahmst du die ursprüngliche Attacke der Dunkelheit wahr?

Urschöpfer: Es war tatsächlich anfangs einigermaßen geringfügig, wie in einen Nagel zu treten oder ein Nadelstich oder ein Bienenstich, etwas in der Art. Der anfängliche Schmerz war nicht so ernst. Jedoch war da ein Gift, das durch diese Öffnung injiziert wurde, das sich ganz unmerklich und schnell auszubreiten begann – subtil genug, dass ich seine Ausbreitung nicht sofort wahrnahm. Dieser fremde Angreifer begann, Eier zu legen und Kolonien aufzubauen. Und das schien zuerst nicht extrem schädlich zu sein. Es erschien gutartig und es schien, dass diese Universen davon nicht geschädigt würden, denn ich fühlte, dass es Raum für alle gab.

Elora: Erhieltest Du an diesem Punkt Hilferufe?

Urschöpfer: Nein, denn diese Wesen manifestierten ihre wahre Absicht für sehr lange Zeit nicht. Sie waren gut etabliert, bevor sie ihre kriminelle Absicht enthüllten. Hinsichtlich der Zeit, als diese Absicht enthüllt wurde, lass uns sehen, ob wir Zeitlinien angeben können. Eure Zeit ist für mich schwierig nachzuempfinden, vielleicht kannst du mit einem Anhaltspunkt helfen?

Elora: Heru sagte, dass die anfängliche Invasion vor etwa 1,3 Milliarden Jahren geschah. Um fortzufahren, an einem gewissen Punkt erkanntest Du, dass es eine Bedrohung war und diese Invasoren nicht unschuldig waren?

Urschöpfer: Ja. Es scheint, dass dies vor Hunderten von Millionen Jahren geschah, aber nicht vor Milliarden. Und deshalb gab es diese lange Zeit, in der das Verderben sich immer weiter ausbreiten konnte unter Schöpfergöttern, Engelshierarchien, den Elohim und den anderen Hierarchien, fast allen, die kontaminiert wurden. Während dieser Zeit behielten die dunklen Wesen ihre kriminelle Absicht für sich und bewachten sie sehr gut. Der volle Umfang dieser kriminellen Absicht wurde nicht klar bis die dunklen Universen aus der Dunkelheit heraus geboren wurden. Noch mal, diese Zeit war vielleicht vor einigen hundert Millionen Jahren, aber nicht eine Milliarde.

Elora: Es scheint, dass die Lichtarbeiter zuerst vor etwa 500 Millionen Jahren in die kontaminierten Universen ausgesandt wurden. Deshalb war es vielleicht kurz davor.

Urschöpfer: Ja, das ist höchstwahrscheinlich korrekt. Zu dieser Zeit war es nicht bekannt, ob diese Kräfte des Lichts Erfolg haben würden oder wie effektiv sie sein würden, denn wir waren und ich war niemals etwas wie diesem begegnet. Es gab Hoffnung, dass dies genug sein würde. Und die ganze Zeit über versuchten diejenigen meiner Schöpfung, die [dem Angriff] erlegen waren, ihre Verunreinigung zu verstecken. Deshalb gab es den ganzen Prozess über Verdunkelung und Verzögerung. Diese Verzögerungen ließen es länger dauern, als es hätte sollen, damit offensichtlich wird, dass die Anstrengungen der Lichtstreitkräfte nicht genug waren.

Elora: Wurden die dunklen und kontaminierten Universen an diesem Punkt versiegelt, damit sie andere nicht infizieren konnten?

Urschöpfer: Ich hatte keinen Mechanismus, um das zu machen. Diese erobernde Kraft war in der Lage alles und jedes in dieser Schöpfung zu durchdringen. Es gab wirklich kein Material zu dieser Zeit in dieser Schöpfung, das diese Verunreinigung hätte abweisen oder versiegeln oder eingrenzen können. Es war an diesem Punkt, dass ich die Notwendigkeit sah, etwas außerhalb dieser Schöpfung zu erschaffen und begann eine neue Schöpfung. Und daraus sind die Krieger des Lichts entstanden.

Elora: Warum dauerte das so lange?

Urschöpfer: Die Erklärung der Dunklen und die Errichtung des Frequenzzauns geschah etwa vor 500 Millionen Jahren in eurer Zeit. In der Lebensdauer dieser speziellen Schöpfung ist das eine relativ kurze Zeitperiode, obwohl sie euch unglaublich lang erscheint. Das heißt, die größte Schwierigkeit beim Hervorbringen der Lichtkrieger lag im Erschaffen einer völlig neuen Substanz für die Schöpfung. Das Erschaffen der Formen, der Persönlichkeiten, der Talente – all das – folgte grundsätzlich den Mustern, die bereits eingeführt waren. Aber etwas völlig Neues zu erschaffen, eine neue Substanz braucht eine Menge Zeit.

Elora: Warum schicktest Du nicht, wie versprochen, Hilfe für die Lichtwesen, die in die dunklen Universen gingen?

Urschöpfer: Hilfe wurde ausgesendet und sie wurde besiegt. [Auf diese Aussage folgte eine betäubende Stille, während der die damit verbundene Tragödie einsank.] Tatsächlich war es so, dass die Invasoren mich von diesem Teil der Schöpfung abriegelten, statt ich die Invasoren. Und viele sind verloren gegangen.

Elora: Ist die gesamte Infektion mehr oder weniger in einem bestimmten Gebiet der Schöpfung lokalisiert?

Urschöpfer: Ja.

Elora: Breitet sie sich weiter aus?

Urschöpfer: An diesem Punkt, nein, aber nur wegen der Lichtkrieger.

Elora: Ich weiß, wie wir uns fühlten, wir, die in den dunklen und gefallenen Universen waren. Wir fühlten uns von Dir fallengelassen und betrogen. Wir begriffen nicht, dass Du Hilfe gesandt hattest. Wie fühltest Du Dich zu dieser Zeit?

Urschöpfer: Die gesamte Schöpfung weinte. Es gibt keine Worte, um die Trauer um den Verlust eines Teils meiner Geliebten zu beschreiben, denn diese ganze Schöpfung funktioniert als eine Einheit. Und es war, als ob sie sterben würde und amputiert wäre – dass dieser Teil von ihr amputiert war und das Ganze sterben würde. Denn die gesamte Schöpfung ist von dieser Invasion bedroht worden.

Elora: Es ist eine schreckliche Sache gewesen. Aber dann wurde die neue Schöpfung erschaffen und Du machtest die Lichtkrieger.

Urschöpfer: Ja.
Elora: Wie siehst Du die Dinge jetzt?
Urschöpfer: (betont) Ich habe etwas erschaffen, dem keine Dunkelheit widerstehen kann. Ich habe die Dunkelheit von dieser Schöpfung abgeriegelt und habe die große Schlacht begonnen. Ich selbst weiß nichts von Krieg; es ist kein Teil von mir. Aber unter diesen Kriegern des Lichts sind große Kapitäne, die in dem Prozess der Enthüllung sind, wie wir sagen. Und mit einem Augenzwinkern werden die Dinge in dieser Schöpfung ganz anders aussehen. Dann wird die Heilung beginnen. Diejenigen Universen, die von den Gefallenen erschaffen wurden, werden zerstört werden, denn sie sind nicht regenerierbar; sie waren nicht auf meinen zugrunde liegenden Prinzipien des Lichts aufgebaut.
Elora: Und die Invasoren werden zerstört werden?
Urschöpfer: Ja.

Elora: Werden die Lichtkrieger alle Dunkelheit in dieser Schöpfung zerstören?

Urschöpfer: Diese Lichtkrieger werden nicht an den Grenzen meiner Schöpfung anhalten. Sie werden bis in das Herz dessen gehen, was die Dunkelheit herschickte und werden es zerstören.
Elora: Sobald diese Schöpfung gesäubert ist, wirst Du sie gegen weitere Angriffe schützen?
Urschöpfer: Ja, ich will die ganze Schöpfung mit Kriegern des Lichts umgeben.

Elora: Sind andere Schöpfungen bedroht worden?

Urschöpfer: Ja, in der Tat. Es gab einen zweiten Angriff auf eine andere meiner Schöpfungen. Jedoch war er viel kleiner und viel später und ich war in der Lage, ihn abzuwehren.
Elora: Und was ist mit jenen, die von anderen [Urschöpfern] gemacht wurden?
Urschöpfer: Ich kann es nicht sagen.
Elora: Sie sind zu weit entfernt für Dich?
Urschöpfer: Ja.

Elora: Weißt Du woher die dunklen Wesen kamen?

Urschöpfer: Ja, aber es ist ein unbeschreiblicher Ort. Es gibt keine Worte. Es ist außerhalb dieser Schöpfung.

Elora: Wie kann das Gefühl des Verlassenseins und des Betrugs, das so viele von uns fühlen, geheilt werden?

Urschöpfer: Ich würde sagen, das Erleben wird die Gewissheit bringen. Wenn ich die Dunkelheit eliminiert habe, wird die Heilung beginnen. Dann kann das Vertrauen wiederhergestellt werden und nicht vor dieser Zeit.

Elora: Ich erkenne, dass meine Wut auf Dich unbegründet war, und bitte Dich um Vergebung dafür.

Urschöpfer: Mein Liebling, ich bin es, der dich um Vergebung bitten muss, denn ich bin verantwortlich für das, was geschah. Es gibt keine Worte, um die Tiefe meiner Sorge darüber auszudrücken.
Elora: Es ist hart für uns Menschen zu erkennen und verstehen, dass selbst ein Wesen so mächtig, wie Du, nicht völlig allwissend und allmächtig ist, zu erkennen, dass dies selbst für Dich ein Lernprozess ist.
Urschöpfer: Ja.

Elora: Das Härteste sind für mich die Wesen, die verloren sind. Wird es jemals eine Möglichkeit geben, sie zurückzuholen?

Urschöpfer: Ihre "Baupläne" sind intakt, ihre Aufzeichnungen sind intakt.
Elora: Aber ihre Essenz? Ist sie für immer dahin?
Urschöpfer: Sobald die Dunkelheit entfernt ist, werden wir sehen. Es ist bis jetzt nicht bekannt.

Die Kommunikation endete an diesem Punkt, weil ich weinte, wie auch Karen, und es schien, dass der Schöpfer ebenso weinte. Die Energie war auch zu stark für sie, um sie zu handhaben, deshalb hoben wir die Verbindung auf.

[Elora:] Um den letzten Teil der Kommunikation zu erklären: bestimmte Wesen in den gefallenen Universen sind auf solch eine zerstörerische Weise angegriffen worden, dass der einzige Ausweg für sie war, "eingeschmolzen" und in die Quelle zurückgebracht zu werden. Eine Analogie wäre ein goldener Becher, der in einen Kessel mit geschmolzenem Gold geworfen wird. Das reine Metall bleibt, aber jede Individualisierung ist verloren. Das ist die äußerste Tragödie in Folge der Invasion der Dunkelheit gewesen, denn viele große und wundervolle Wesen sind verloren gegangen. Es besteht jedoch Hoffnung, dass sogar sie zurückgeholt werden können.

Eine Woche später sprachen wir wieder mit dem Schöpfer. Diesmal lief die Kommunikation leichter.


Teil 3 – Der Tanz der Schöpfung

Elora: Schöpfer, danke, dass Du wieder gekommen bist, um heute wieder mit uns zu sprechen. Wir möchten zuerst wissen, kannst Du einen Wandel in dieser Welt bewirken, im Leben der Menschen hier?

Urschöpfer: Ja. Es ist ein interessantes Paradox. Ich weiß, dass Du zur Kenntnis der Tatsache gekommen bist, dass die Menschen, wenn sie erleuchtet werden, eine Art Blase um sich haben, in der alles, was sie sehen, Liebe und Licht ist. In einem gewissen Grad spielen Vertrauen und Glauben eine große Rolle dabei.
Elora: Wenn die Menschen Vertrauen haben, kannst Du leichter arbeiten?
Urschöpfer: Ja.

Elora: Ich bin verwirrt von etwas, das Heru mir gesagt hat. Er sagte, da wir ein Universum des freien Willens sind, musste die Aussendung der omniversalen Energie und der Lichtkrieger erbeten werden und es wurde viele Male niedergestimmt und verzögerte deshalb die Aussendung enorm. Ist es wahr, dass Du auf diese Bitte gewartet hast – und wenn ja, warum, da Du Dir sicher bewusst bist, dass der freie Wille in den gefallenen Universen eine Farce ist?

Urschöpfer: Das ist vielleicht nicht ganz die Art, wie ich es beschreiben würde. Ich will nicht sagen, dass Heru inkorrekt war, aber aus meiner Perspektive war es etwas anders. Es ist eine dieser Synchronien, die die Magie dieser Schöpfung sind. Denn der Ruf nach Intervention entstand nicht, bis die Lichtkrieger bereit zur Aussendung waren. Deshalb, so fragmentiert – so gefallen, dicht, abgetrennt und dunkel dieser Sektor der Schöpfung ist – er resoniert immer noch mit meinem Blut, mit meinem Leben und mit meinem Licht. Und das ist der Beweis. Und das, meine Liebe, sollte dich sehr glücklich machen. Denn das bedeutet, dass du immer noch zu mir gehörst, du bist immer noch meine Geliebte und ich tanze immer noch mit dir.

Elora: Es gab davor keinen gemeinsamen Ruf nach Intervention?

Urschöpfer: Es war, als wenn die Wesen in diesem Sektor die kommende Hilfe fühlen konnten, sie konnten riechen, dass es soweit war. Deshalb kam mit der Bereitschaft auch der Ruf. Deshalb sage ich, dass es ein synchrones Geschehen ist.

Elora: Sogar auf der Erde haben wir Prophezeiungen, die in diese Zeit voraussahen. Und ich habe mich gefragt, wie konnten wir es wissen?

Urschöpfer: Genau. Ihr wusstet es. Und ihr habt immer noch die Verbindung mit mir, trotz allem, das jedem von euch angetan wurde.

Elora: Ich habe gesehen, dass einige Zeit in der Zukunft ein mächtiger Energieimpuls aus dem Gottesuniversum kommen wird. Könntest Du genau erklären, was das ist?

Urschöpfer: Es ist der Atem Gottes. Mein Atem hat große erneuernde Kräfte, wie du dir vorstellen kannst – zur Heilung, zur Restauration und zur Reinigung.
Elora: Wirst Du einmal auf diese Weise atmen oder viele Male bis die Heilung vollständig ist?
Urschöpfer: Drei Mal.
Elora: Irgendwie möchte ich weinen, wenn ich das höre.
Urschöpfer: Weil du es weißt und weil du weißt, dass diese drei Atemzüge dir vollständige Ganzheit bringen wird.

Elora: Du sagtest, dass der gefallene Teil der Schöpfung von Dir abgeschnitten war. Wie kam das? Hat es Frequenzzäune gegeben, die überall um den gefallenen Teil der Schöpfung errichtet wurden, sodass wir von Dir und vom Rest der Schöpfung abgetrennt waren?

Urschöpfer: Ja. Das geschah in umgekehrter Reihenfolge, als du dir vielleicht vorstellst. Die Invasion kam. Sie erschien harmlos und breitete sich über eine Anzahl von Universen aus. Sobald die Invasoren ein genügend großes Gebiet hatten, das ihnen eine Plattform bot, um darauf die Übernahme dieser gesamten Schöpfung zu starten, errichteten sie die Frequenzzäune, schnitten alles ab und brachten die Universen dazu zu fallen. Alle gefallenen Universen sind innerhalb dieses Frequenzzauns gruppiert.

Elora: Also wurde der gefallene Teil der Schöpfung wie ein krebsartiger Tumor vom Rest des Körpers abgesondert?

Urschöpfer: Ja, aber sobald es eine gewisse Masse oder Dichte oder Intensität erreicht hätte, wäre es in den Rest der Schöpfung explodiert, genau wie ein Krebs Metastasen bildet.

Elora: Ich erinnere mich an Virqie, das natürlich ein Lichtuniversum ist, dass es die kontinuierliche Erfahrung der Verbundenheit mit Gott gab. Es war mehr als eine Verbundenheit, es war so, dass das ganze Leben Eins war und das ganze Leben miteinander floss. Das ist ein Teil davon, der abgeschnitten wurde, dieses Einssein mit dem Ganzen?

Urschöpfer: Ja.

Elora: Es scheint, dass es ein Kennzeichen dieser Schöpfung ist, dass die höchsten und mächtigsten Wesen paradoxerweise nicht in den manifesten Teil der Schöpfung selbst eingreifen können. Ist diese Schöpfung so oder ist es einzig wegen der Trennung und Versiegelung, die von den dunklen Kräften gemacht wurde?

Urschöpfer: Das Letztere. In einem ungefallenen Universum gibt es keine Trennung.

Elora: Einige sagen, dass du, der Schöpfer, zu weit über oder zu entfernt bist, um aktiv an der Schöpfung teilzunehmen und dass die Rolle der aktiven Teilnahme von anderen Wesen und Kräften eingenommen werden muss. Kannst Du dazu etwas sagen?

Urschöpfer: Im ungefallenen Teil meiner Schöpfung bin ich in jeder Handlung sehr präsent, in jedem Zyklus, jedem Teil des Geschehens. Ich bin der Stoff, aus dem die Schöpfergötter die Universen formen und so sind wir zusammen in einem Prozess der Kokreation. Es ist ein wundervoller Tanz. Ich brauche nicht wirklich zu erklären, wie er in den gefallenen Universen zerstört wurde. Aber dieser Tanz ist ein sehr interessantes, vielschichtiges, flüssiges Geben und Nehmen. Es gibt den Tanz zwischen mir und den Schöpfergöttern, um die Form zu erschaffen und dann gibt es den Tanz zwischen mir und der Form, nahezu als Liebende. Die Schönheit, die Intimität, die Intensität von all dem ist ein magisches Lied. Und ja, es ist sehr entstellt worden.
Karen ging gestern zu einem Vortrag, in dem der Sprecher über das unglaubliche Feuer der alles verschlingenden Sehnsucht nach dem Geliebten sprach. Er beschrieb dieses Feuer als qualvoll und wie es zur Folge hat, durch die dunkle Nacht der Seele zu gehen. Und das ist Teil der Entstellung. Es wird nicht erschaffen, um in dieser Weise schmerzhaft zu sein. Ja, es gibt Ekstase in diesem Schmerz, aber Schmerz ist dem Prozess nicht angeboren. Doch dieses Feuer lebt in jeder Seele. Und dort werdet ihr, als Seele, mich finden.

Elora: Du sagst, dass Du der "Stoff" bist, aus dem die Schöpfung gemacht wird. Das erinnert mich an Krishnas Aussage in der Bhagavad Gita: "Die Schöpfung durchdringend mit einem Fragment von Mir Selbst, verharre ich." Mit anderen Worten, Gott durchdringt die gesamte Schöpfung, ist jedoch auch jenseits davon in einem nichtmanifestierten Zustand.

Urschöpfer: Ja.

Elora: Bist Du der Wächter und Beschützer dieser Schöpfung?

Urschöpfer: Vor der Invasion des Dunklen, muss ich beschämt sagen, dass ich nicht die Notwendigkeit für Schutz oder Bewachung sah. Es war einfach ein liebevoller Tanz. Ich habe die Schöpfung der Lichtkrieger geschaffen, um sicher zu stellen, dass diese Schöpfung für diesen Tanz wiederhergestellt wird und in diesem Tanz bleibt. Denn, wie du gesehen hast, hätte ich dieses Universum und diese Schöpfung bewaffnen können; aber ich hätte nicht länger diesen Tanz mit dieser Schöpfung tanzen wollen. Und am Ende hätte ich sie zerstören müssen.

Elora: Hast Du das jetzt nicht getan? Hast Du nicht diese Schöpfung bewaffnet?

Urschöpfer: Ja, aber mit etwas von außerhalb der Schöpfung – und das ist der Unterschied. Hätte ich sie mit etwas von innerhalb dieser Schöpfung bewaffnet, würde ich sie zerstört haben.
Elora: Weil Krieg so antithetisch zur Natur dieser Schöpfung ist?
Urschöpfer: Ja. Ich hätte alles bewaffnen müssen, von den größten Strukturen des Universums bis zu den winzigsten subatomaren Partikeln und so hätte die gesamte Schöpfung zu einer Waffe gemacht werden müssen. Und ich habe keinen Wunsch, den intimen Tanz mit einem Ritter zu tanzen.

Elora: Viele Menschen sehen Gott, den Schöpfer, als ein Elternteil, als eine Vater- oder eine Mutterfigur. Ich habe mich persönlich immer mehr zu dem Konzept von Gott als dem Geliebten hingezogen gefühlt. Welches ist mehr korrekt aus Deiner Perspektive, oder sind beide korrekt?

Urschöpfer: Indem ich alles und jedes bin, ja, sind beide korrekt.

Elora: Es ist sehr schwer für uns zu verstehen, was die dunklen Wesen motiviert. Warum möchten sie schädigen, zerstören, versklaven, Macht über andere Wesen bekommen?

Urschöpfer: Der Grund, dass es so schwer für euch zu verstehen ist, ist, dass es hundert Prozent antithetisch zu eurer Natur ist, wie es ebenso zu meiner ist. Ich verstehe nicht, was das Dunkle motiviert. Ich sandte aus und opferte viele meiner Teile auf, in dem Bemühen diese dunklen Wesen zu unterrichten, zu retten, zu heilen, transformieren und reformieren; um sie mit dieser Schöpfung verträglich zu machen. Alles was ich sagen kann, ist, dass sie jetzt für immer entfernt werden müssen.


Link zum Original: http://www.thenewearth.org/returnoflight.html





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Alle Kapitel

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Kap. Titel
0 Einführung
1 Erinnerungen an das Paradies
2 Der Fall
3 Die Lichtarbeiter
4 Die Rolle von Urschöpfer
5 Die omniversale Energie
6 Die Lichtkrieger und der Atem Gottes
7 Planetarer Übergang
8 Die Wiederherstellung beginnt
9 Die Schöpfergötter
10Lichte und dunkle Aspekte
11Seelenfamilien
12 Der Zwillingsflammen-Riss
13 Lebensformen und die Geschichte der Erde
14 Der Große Plan der Menschheit
15 Aufstieg
16 Die Dunkelheit bewältigen
17 Mehr Informationen zu den Lichtarbeitern
18 Updates 2005 - 2007
19 Update März - April 2005
20 Update Juni - September 2005
21 Sananda & Herus Update November 2005
22 Update Dezember 2005
23 Die Zerstörung der Quelle der Dunkelheit
24-28 Updates April 2006 - August 2006
29 Eine Unterhaltung mit Sananda/Jesus
30 In Memoriam Elora Gabriel


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