Spiritgate
Login · Newsletter · Hallo Spiritgate

Die Kraft, die aus der Entscheidung für die Freude kommt

von Story Waters
übersetzt von Gerhard Hübgen


Einführung

'Ich erschaffe meine eigene Realität' ist die Grundlage meines Glaubens gewesen, seit ich vor vielen Jahren die Seth-Bücher von Jane Roberts gelesen habe. Ausgerüstet mit diesem Mantra bin ich von Gefühlen der Entfremdung, Begrenzung und Mangel an Wohlstand zu einer Wirklichkeit gekommen, die schließlich ein lebendiger Ausdruck der Freude und Unbegrenztheit wurde. Um in diese Freude zu kommen, musste ich meine eigene Kraft vollständig in Anspruch nehmen und das bedeutete, absolute Verantwortung und Urheberschaft für jeden Aspekt meines Seins zu übernehmen. Ich war der Meinung, dass das etwas wäre, was ich bereits tue. Dieser Artikel ist meine Erkenntnis einer neuen Stufe, meine Kraft zu beanspruchen. Es ist die Erkenntnis meiner Kraft, mich für die Freude zu entscheiden. Ich gebe sie hiermit an euch weiter, von meinem Herzen zu eurem.

So wie ich beginne meinen Traum zu manifestieren, als spiritueller Schreiber zu leben, erkenne ich, dass die Freude, die ich so lange gesucht habe, wirklich aus mir selbst gekommen ist. Wenn ich zurückschaue, sehe ich, dass ich darauf wartete, dass die Freude irgendwie von außen zu mir kommt. Ich hatte den Glauben, dass ich Glück erleben würde, wenn bestimmte externe Bedingungen erfüllt wären, nämlich finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit durch die kommerzielle Veröffentlichung meines Buches zu haben. Ich fühlte, dass dies Überzeugung und Vertrauen in mein Schreiben auf eine Weise bedeutete, die die Manifestation meines Traumes unterstützen würde. Ich sehe jetzt, dass ich meine Energie weggab, um glücklich zu sein.


Warten auf Glück

Ohne es zu erkennen, hatte ich beschlossen, dass ich nicht glücklich sein würde bis das Buch erfolgreich war. Von der Idee her betrachtet, dass wir 'unsere Realität mit unseren Glaubenssätzen erschaffen', bedeutete das klar, dass es keine Möglichkeit gab, im gegenwärtigen Moment glücklich zu sein. Ich lebte in einer Zurückweisung meines Jetzt, meines gegenwärtigen Seinszustandes und als ein Anhang an eine Zukunft, die ich versuchte vorherzubestimmen. Die plötzliche Erkenntnis war, dass 'die Zukunft' niemals ankommt. Es ist ein Symbol unserer Trennung von unserem Jetzt. Die Zukunft ist immer das, was jenseits unseres Jetzt ist. Das ist kein Spiel mit Worten. Um es zu verstehen, musst du die Idee der objektiven linearen Zeit loslassen und 'die Zukunft' als ein Symbol dessen sehen, was aktuell jenseits unseres gegenwärtigen Seinszustandes ist.

Meine Konzentration auf die Erschaffung einer Zukunft, die mich scheinbar glücklich machen würde, war eine völlige Nichtbeachtung meines Selbst, meines Seins, in der Gegenwart. Ich gab mein Selbst der gegenwärtigen Realität auf für die Idee eines zukünftigen Selbst. Ich wusste, ich würde später glücklich werden – aber später fuhr fort nicht anzukommen. Der Glaube, dass meine Freude für die Zukunft war und nicht für das Jetzt, war ein akutes Symbol meiner Trennung von meiner Kraft, die Freude zu wählen. Gerade einige wenige Monate zuvor hatte ich in "The Messiah Seed" geschrieben "Freude ist nicht für die Zukunft; Freude ist für das Jetzt." Ich brauchte einfach eine Weile, um voll zu erkennen, was diese Worte bedeuteten und zu sehen, wie ich der Schöpfer der sprichwörtlichen, vor die Nase gehaltenen Möhre war und dass ich es so leid geworden war, nach ihr zu greifen.


Meine Stimme in Unbegrenztheit

Teil 2 dieses Artikels wurde durch diese Erkenntnisse angelegt, die ich bei ihrem Eintreten niederschrieb und so wie ich meine Erkenntnisse verfeinerte, so verfeinerte ich den Text. Das trifft für alle meine Schriften zu, besonders 'The Messiah Seed'. Es ist nicht so, dass ich bestimmte Wahrheiten in mir selbst erkannt und dann nieder geschrieben hätte, es ist so, dass ich durch mein Schreiben (die Manifestation meiner sich entwickelnden Verbindung zu meinem Größeren Selbst (Wider Self)) meine persönlichen Momente der Erkenntnis aufzeichnete, wie sie sich ereigneten. Ich nehme dann diese persönlichen Transkripte und transformiere in Ko-Kreation mit meinem Größeren Selbst das Geschriebene in eine Botschaft, die mit einer universalen Sprache spricht. Das hat sich nun bis zu einem Punkt entwickelt, an dem ich nun dazu tendiere, meine persönlichen essenziellen Erkenntnisse (epiphanies) direkt in dieser Stimme auszudrücken.

Der nächste Abschnitt dieses Artikels ist mit der Stimme meines Größeren Selbst geschrieben worden, der Stimme, durch die ich empfing/erschuf 'The Messiah Seed'. Ob das als gechannelt angesehen wird oder nicht, hängt von deiner eigenen Definition dieses Begriffes ab. Meine Stimme spricht in diesem Zustand von sich selbst im Plural, weshalb ich sie manchmal das "Wir von mir" nenne; ein Ausdruck des Gruppenbewusstseins. Es ist, glaube ich, mein Seinszustand außerhalb dieser Realität in Unbegrenztheit. Vor Jahren, als ich zuerst mit ihr in Berührung kam, fühlte sie sich äußerlich an. Ich war nicht bereit, sie als 'von mir stammend' anzunehmen. Seit damals ist die Lücke zwischen dem 'Ich von mir' und dem 'Wir von mir' entschwunden. Das ist sowohl meiner persönlichen Entwicklung entwachsen, als auch der Entwicklung meiner Fähigkeit in dieser Realität des 'Wir von mir' zu sein. Ich habe wenig Vorstellung davon, wie das alles für andere klingt. Ich bitte einfach darum, dass du den Text liest und für dein Selbst erkennst, ob er für dich persönlich so bedeutungsvoll ist, wie er es für mich gewesen ist.

Ich glaube leidenschaftlich daran, dass in uns allen eine solche Stimme vorhanden ist; eine Manifestation unserer Verbindung zur Unbegrenztheit. Anfangs fühlte sich diese innere Stimme lediglich wie mein wachsender Sinn für Intuition an. Allein dadurch, dass ich in die Entwicklung dieses inneren Sinnes Energie investierte, wurde sie so klar für mich. Ich höre sie nicht akustisch. Ich schreibe sie nicht nieder wie im Diktat. Es ist meine innere Stimme von einem Ort in meinem Wesen, der scheinbar außerhalb dieser Realität liegt. Sie fühlt sich für mich an, als ob ein Vorgefühl von Himmel auf die Erde gebracht wird, ein Erden unserer kollektiven Göttlichkeit. So wie uns unsere Augen von Farben erzählen und unser Tasten über die Struktur, so erzählt uns unsere innere Stimme von 'Wissen'. Ein anderes Wort dafür ist Gnosis - intuitives Wissen spiritueller Wahrheiten. Dann übergebe ich dich jetzt meiner Version des 'Wir von mir', das zu dem 'Ich von mir' über die Kraft redet, sich für die Freude zu entscheiden.


Teil 2 - Im Vollbesitz seiner Kräfte sein

In den Besitz seiner Kraft zu gelangen, die Freude zu ergreifen, heißt zu erkennen, dass du der entscheidende Faktor deines Seins bist. Besitz ergreifen von deinem Seinszustand heißt, in den Vollbesitz deiner Kräfte zu gelangen. Das bezieht sich natürlich auf innere Kräfte (inner power); äußere Macht ist eine Illusion. In den Vollbesitz seiner Kräfte zu kommen heißt, jede Kraft, die du veräußerlicht hast, in dein Selbst zurückzuholen. Deine innewohnende Kraft ist keine Belohnung, die es zu verdienen gilt; um sie zu erfahren, musst du einfach aufhören, sie wegzugeben durch begrenzende Glaubenssätze darüber, wer und was du bist.

Wenn du nicht im Vollbesitz deiner Kräfte bist, wird der Teil, den du verneinst, nach außen projiziert und wird dann als äußerlich wahrgenommen. Das ist es, was die Illusion erschafft, dass es Kräfte außerhalb deines Selbst gibt, die die Macht haben, deine Wahlmöglichkeiten zu kontrollieren (deine Wahl ist der Mechanismus, durch den du deine Realität formst). Dein Selbst nicht für verantwortlich für deinen Seinszustand zu halten, heißt, in einem Glauben zu leben, dass externe Kräfte Kontrolle über dich haben. Das kann sich in solchen Formen wie einer kontrollierenden Person, in Regierungsgesetzen oder dem Mangel an Wohlstand manifestieren; grundsätzlich in Symbolen von wahrgenommener Begrenzung. Das gebiert die Fähigkeit zu beschuldigen. Zu beschuldigen ist ein Versuch diesen veräußerlichten Aspekt deiner Kraft verantwortlich für deinen Seinszustand zu halten, statt für dein Selbst voll verantwortlich zu sein. Das Wiederaufnehmen dieser veräußerlichten Kraft ist ein Teil der Reise alles zu sein, was du bist. Diese Kraft zu dir zurückzunehmen heißt, zu der Erkenntnis zu kommen, dass alle Macht über dein Sein dir allein gehört. Es heißt, in deinem Selbst die absolute Macht der freien Entscheidung über dein Sein zu erkennen.

Die Erfahrung deiner Kraft zu wählen, bedeutet, zu erkennen, dass du derjenige bist, der die Kraft besitzt, Freude in dein Selbst zu ziehen. Wenn du erkennst, dass Freude eine Wahlmöglichkeit ist, wirst du erkennen, dass alle Zustände, einschließlich des Leidens, gleichermaßen eine Wahl sein müssen. Dadurch wirst du sehen, dass die Verantwortlichkeit für dein eigenes Leiden zu übernehmen, heißt, dein Selbst zu befähigen, Freude wählen zu können. Ein Teil der Reise in die Freude ist deshalb die Urheberschaft und Verantwortung für sein Leiden zu übernehmen. Das befreit von der Einstellung 'andere zu beschuldigen'. Verstehe, dass dies in einem schrittweisen Entwicklungsprozess geschieht.


Das Loslassen der Idee, Fehler zu machen

Mit dem Übernehmen der Verantwortung für dein Leiden geht die Erkenntnis einher, dass es kein Fehler ist zu leiden. Das bedeutet nicht, dass du das Leiden 'magst'. Es ist die Erkenntnis, dass du nicht nur nichts 'falsch' gemacht hast, weil du leidest, sondern du hast dein Leiden mit Absicht gewählt. Das ist das Loslassen der Idee, dass du Fehler machen kannst. Der Grund, dass wir das Wort 'Fehler' benutzen, ist der, dass du das Gefühl hast, in deinen Entscheidungen einen Fehler gemacht haben zu müssen, obwohl du vielleicht die Idee losgelassen hast, etwas 'moralisch Falsches' getan zu haben. Die Idee ist, dass ein Fehler gemacht worden sein muss, der den Zustand des Leidens verursacht hat. Das gibt die Gelegenheit für ein interessantes Beispiel der wellenartigen Wirkung von Glaubenssätzen.

Wenn du glaubst, dass das Leiden ein Fehler ist, dann glaubst du an die Existenz von Fehlern. Wenn du an Fehler glaubst, dann lebst du in einer Welt, wo deine Kraft der Entscheidung statt zur Stärkung zu führen, ein Moment ist, in dem du stürzen kannst. Das heißt, in einer Realität des Risikos zu leben, und das heißt, in einer Welt zu leben, in der du dich nicht sicher fühlst. Sich nicht sicher zu fühlen heißt, in Angst zu leben. In Angst zu leben, heißt zu leiden. Die Schlussfolgerung ist, wenn du das Leiden als Fehler verurteilst, dann lebst du in diesem Urteil und das bedeutet zu leiden. Was du verurteilst, ziehst du an dich heran. Hierin ist nicht das Konzept von Karma enthalten, nur das Ausleben deines Glaubens. Karma heißt einfach 'Handlung'; und bedeutet, was du wählst formt deine Zukunft.

Um in Freude zu leben, akzeptiere, dass Leiden kein Fehler ist. Das ist das Loslassen des Leidenskreuzes und es ist ein Kreuz, das die Menschheit lange, lange Zeit getragen hat. Leiden als einen Fehler anzusehen heißt, Zustände des Seins nicht anzuerkennen, die du dir mit unendlicher Weisheit gewählt hast. Erkenne, dass du das Leiden nicht als Fehler betrachten musst, um damit aufzuhören dich dafür zu entscheiden. Du brauchst nicht 'zurückzuweisen', was du nicht länger wählen willst. Höre einfach auf, es zu wählen. Der Vorschlag sei, dass du das Leiden nur dann aus deinem Leben entlassen kannst, wenn du schließlich aufhörst, es als einen Fehler zu verurteilen (mehr dazu später).

Deine Kraft, Freude zu wählen, ist die Kraft der Wahl. Es ist dein freier Wille, der Punkt, von dem aus du deine Realität erschaffst. Erkenne die Wege, auf denen du vielleicht die vollständige Erkenntnis befürchtest, dass du deine eigene Realität erschaffst. Aus Angst vor dieser Erkenntnis geben viele ihre Kraft der Entscheidung weg. Obwohl es seltsam erscheinen mag, die fundamentale Angst in deiner Realität ist die Angst vor deiner eigenen Kraft; und das ist die Erkenntnis, dass du grenzenlos bist. Du fürchtest die Erkenntnis des Selbst als Gott.


Du bist Gott

Du wirst Freude erfahren, wenn du dein Selbst von der Angst vor deiner Macht befreist, der Angst vor deiner Unbegrenztheit. Erkenne die Perspektive, aus der gesagt werden kann, dass alle Angst die Angst vor deiner Macht ist. Erkenne an, dass es eine Ebene gibt, auf der dich die vollständige Erkenntnis erschreckt, dass du der Architekt deines Seins bist. Es ist die endgültige Verantwortung für dein Selbst. Viele fühlen sich nackt, wenn ihnen die Fähigkeit zu beschuldigen genommen wird, denn sie haben sich teilweise selbst dadurch definiert. Jenseits deiner Angst bist du in Grenzenlosigkeit. Ohne Angst bist du frei zu handeln, frei zu wählen, frei zu schaffen. Ohne Angst bist du frei. Das heißt, die Grenzenlosigkeit deines Seins zu erkennen. Das heißt, den Schritt in deine Göttlichkeit zu tun. Das heißt, zu verinnerlichen und der Gott zu sein, den du vornehmlich durch die organisierten Religionen veräußerlicht hast. Gott ist weder extern, noch intern. Gott ist alles, überall. Gott ist holografisch, wobei jeder Aspekt einen vollständigen Eindruck des Ganzen enthält. Gott ist Alles-was-ist.

Wenn du hinausgehen würdest und die Leute fragtest, "Wer hat Ihrer Meinung nach die Macht jemand Freude und Leid zu schenken?", wäre die häufigste Antwort, die du erhältst: "Gott". Der Vater-Gott der organisierten Religion ist ein Symbol dafür geworden, wie viele ihre Macht veräußerlicht haben. Das ist so tief eingedrungen, dass einige jede Ahnung ihrer Göttlichkeit abweisen und stattdessen von sich glauben, ein Unfall aus Atomen zu sein, der zum Tode verurteilt ist. Der Mittelweg, der von vielen in dieser Zeit beschritten wird, ist die Reklamation von Allem als Gott, Göttlichkeit ausgedrückt aus dem Innern. Einige Leute fürchten, dass es irgendwie der Verlust von Gott wäre, Gott als intern zu erkennen, wobei es tatsächlich die Entdeckung Gottes ist. Es gibt einen Gott und du lebst seinen selbstbestimmten Ausdruck.

Um die Kraft der Entscheidung für die Freude auszuüben, musst du zu dem Wissen kommen, dass Du es bist, der diese Kraft besitzt. Du musst dahin kommen, dein Selbst als das zu sehen, was die Macht hat, mit deinem freien Willen, die Freude in deinem Leben zu manifestieren. Das kommt sowohl daher, nicht in Angst zu leben, als auch dadurch, dein Selbst zu lieben. Zunehmend dein Selbst zu lieben heißt, zunehmend nicht in Angst zu leben. Du bist Liebe und das Einzige, das dich von der Erfahrung deines Selbst als reine Liebe trennt, ist sowohl die Angst deines Selbst, als auch deine Interpretation der Idee, was genau die Liebe ist. Liebe ist Unbegrenztheit; der Wunsch für alle Wesen, einschließlich deines Selbst völlige Freiheit zu erfahren, zu sein, was immer sie sein wollen. Dein Selbst als unbegrenzten, selbstbestimmten Ausdruck Gottes zu erkennen, heißt in deinem Wesen die Kraft zu erkennen, dich für die Freude zu entscheiden.


Die Entscheidung für Freude

Zunehmend Freude für dein Selbst zu wählen, ist ein ständig sich entfaltender Prozess, dein Sein weiter und weiter in die Grenzenlosigkeit zu entlassen. Freude in dein Leben zu bringen, ist wie Blumen im Garten zu pflanzen. Begreife das Zulassen der Zeit in dieser Idee. Erkenne die Wege, auf denen du deinem Selbst Freude geben kannst. Denke ernsthaft darüber nach. Frage dein Selbst: "Was kann ich tun, um Freude in mein Leben zu bringen?" Das ist überraschenderweise eine Frage, die die Leute sich selten stellen. Nimm eine deiner Antworten und gebe ihr deine Energie. Verstehe es als eine Saat und so wie du sie pflegst, wird sie in Freude erblühen; eine Blume, die dann eine Menge mehr Samen anbietet, die alle das Potenzial für das kontinuierliche Erblühen deiner Freude tragen. Schaue zurück auf gestern und sehe, wo du Samen der Freude gesät hast und wo du bloß Samen gesät hast, um 'nicht zu leiden'. Erkenne, dass Freude weit mehr ist als 'nicht zu leiden'. Strebe nicht danach 'nicht zu leiden'; strebe danach freudvoll zu sein.

Jeden Tag hast du die Wahl deinem Selbst Freude zu geben und doch tust du es selten. Irgendwie scheinen andere Dinge im Moment wichtiger zu sein. Du möchtest, dass ein Feld mit Sonnenblumen erscheint, aber du willst keinen Samen säen, indem du deinem Selbst Momente gibst, die der Freude gewidmet sind. Viele haben vergessen, wie man spielt. Ohne Spiel bringt dir alles Geld in der Welt keine Freude. Du denkst, dass du lernen willst, wie man spielt, wenn du das Geld dazu hast. Das ist ein aufgeschobenes Leben; das ist das Aufschieben deiner Fülle. Das ist das Weggeben deiner Kraft an die Idee des Geldes. Lerne ohne Geld zu spielen und Geld wird zu dir kommen, weil es will, dass man mit ihm spielt!


Freude und Geld

Lass uns nun über Freude und Geld sprechen, zwei Dinge, an die ihr gerne denkt. Viele von euch sind gefangen in ihrem Leid oder dem Leid anderer, dass kein Raum und keine Zeit zum Spielen bleiben. Ihr wollt nicht hören, dass Liebe und Freude überall um euch sind. Ihr sagt zum Universum: "Bezahle zuerst meine Rechnungen und dann schaue ich mich um nach Liebe und Freude." Ihr glaubt, dass die Weigerung freudig zu sein, bevor das Universum euch seine Reichtümer gibt, das Universum irgendwie motiviert euch zu geben, was ihr wollt. Ihr fürchtet, wenn ihr arm seid und dabei noch Freude habt, dass das Universum dann sagt: "Siehst du, du brauchst gar kein Geld!" Das Universum entscheidet solche Dinge nicht, du entscheidest. Geld ist keine Belohnung, die von einem externen Wesen geschenkt wird. Die Kraft, dich für das Geld zu entscheiden liegt in dir, gerade so wie die Entscheidung für Freude.

Solange du glaubst, dass Geld dich glücklich macht, solange wie du Geld zum bestimmenden Faktor deines Glücklichseins machst, wirst du weder Glück noch 'genug' Geld finden. Es gibt viele, die du als reich empfindest, die sich bei der Jagd nach noch mehr Geld erbärmlich anstellen. Sie haben niemals das Gefühl, was sie haben sei genug. Das Gefühl 'genug' zu haben, ist das Gefühl der Vollständigkeit in deinem Selbst. Keine externe Bedingung kann dir das geben. Wenn du zur Freude im Innern deines Selbst kommst, dann kommt Geld zu dir als dein persönliches Symbol dieser Freude. Solange du glaubst, dass es das Geld ist, was dich vom Glück trennt, wird dich das Geld von deinem Glück trennen. Und das heißt soviel wie, du lebst die Erfahrung deines Glaubens so lange, bis du diesen Glauben änderst. Die Realität ist ein Spiegel deines Glaubens. Das Gefühl des Mangels wird immer nur Mangel zu dir ziehen.

Freude ist etwas, von dem die Leute gerne glauben, dass es durch irgendwelche externen Kräfte zu ihnen kommt, statt zu glauben, dass sie sie von innen heraus erschaffen können. Es gibt keine externe Kraft, die auf diese Weise Freude heranschaffen kann; das wäre eine Aufhebung des freien Willens. Die Kraft, die Entscheidung für deine Freude ist in dir. Um in Freude zu leben, musst du deinem Selbst Freude geben. Um das zu tun, musst du vollständig in deiner Kraft sein, sodass du erkennst, dass du dies innerhalb deiner Kraft tust. Um dich darin zu unterstützen, lass uns die Idee näher betrachten, wie das Verurteilen des Leidens dich von deiner Kraft abtrennt.


Die Verurteilung des Leidens

Es nicht als Fehler anzusehen, wenn man leidet, erfordert extremes Nichtverurteilen seines Seinszustandes. Du tendierst dazu, das Leiden als ein 'Problem' zu bezeichnen. Du siehst es als etwas an, das in Ordnung gebracht werden muss. Das ist in der Essenz ein Glaube, dass du beschädigt bist. Damit wählst du effektiv von allen Samen um dich herum, den hässlichsten aus und gibst ihm alle deine Energie. Du versuchst, das was ist (dein Leiden) nicht sein zu lassen und stattdessen, das was nicht ist (deine Freude), ins Sein zu bringen. Das wird von deinem Urteil über dein Leiden angetrieben. Urteilen wirkt als eine Energie, die dich an dein Leiden bindet, um die Selbstbegrenzung aufzulösen, die sie repräsentiert.

Wenn du wirklich das Konzept von Richtig und Falsch loslassen willst, dann kannst du nicht glauben, dass es falsch ist zu leiden. Wir unterhalten uns erneut jenseits von 'moralisch falsch'. Wir sprechen über die Idee, dass die Entscheidungen, welche du auch immer getroffen hast, die nach deiner Wahrnehmung zu deinem Leid geführt haben, keine Fehler waren. Es ist zu erkennen, dass es der perfekte Zustand für dich ist, wenn du leidest, um deine Grenzenlosigkeit weiter zu entfalten. Wenn du nicht leiden willst, dann lass den Glauben los, dass dein Leiden in irgendeiner Weise fehlerhaft ist. Wenn du fühlst, dass du leidest, dann ist das ein Teil von dir und es ist nichts falsch oder mangelhaft an dir! Wenn du leidest und du verurteilst dein Leiden als Fehler, dann liebst du nicht den Ausdruck deines Selbst, deines gewählten Seinszustands.

Erkenne, dass zu urteilen nicht 'falsch' ist; es ist jedoch ein Versuch, das Sein zu begrenzen. Um das Sein zu transformieren/zu entwickeln, musst du es erlauben. Urteilen ist das Gegenteil von Erlauben; und wird oft genährt von der Vorstellung überlegen zu sein. Eine Hierarchie existiert nicht in der Erkenntnis, dass alles Eins ist, dass alles Gott ist. Ein Urteil ist ein Glaube und deine Realität ist ein Spiegel deiner Glaubenssätze, ein Spiegel, den du im Innern erlebst. Was du beurteilst, behältst du bei dir. Was du erlaubst, fließt ungehindert.


Die Wahl zu leiden

Zu sagen "Wenn du leidest, dann hast du es dir ausgesucht" ist eine harte Aussage, da stimmen wir zu, aber wir möchten nicht beschönigen oder verhehlen, was wir sagen. Viele sehen sogar diese Aussage selbst als ein Urteil an. So ist es aber nur, wenn du Schuldzuweisungen anwendest, indem du Leiden als Fehler verurteilst. Aus der Unbegrenztheit betrachtet, einem Ort der universalen Liebe, ist die wirkliche Aussage: "Genauso wie du die Kraft hast, Leid zu wählen, so hast du die Kraft dein Leiden zu beenden und stattdessen Freude zu wählen." Es bedeutet, dass die Kraft mit dir ist; eine Aussage reiner Liebe und Steigerung deiner Kraft (empowerment).

Die Kraft dieser Aussage wird dadurch reflektiert, wie leicht sie missdeutet werden kann. In unserem Fall sagen wir sie dir mit Liebe, um dich zu stärken für die Entscheidung zur Freude. Wenn du nicht bereit wärst sie zu hören, dann würdest du diesen Artikel nicht lesen. Wisse, dass wir dich nur bitten, sie auf dein Selbst anzuwenden, wenn du es willst. Sie zu einem Menschen zu sagen, der hungert oder im Krieg lebt, bedeutet es abzulehnen, sie in deinem Selbst zu betrachten. Wenn du den Satz "Wenn du leidest, dann hast du es dir ausgesucht" ausschließlich so hören kannst, dass er ein Hilfsmittel zur Steigerung deiner Kraft, dich für die Freude zu entscheiden, ist, dann hast du dein Verurteilen des Leidens überwunden. Benutze den Satz als ein Hilfsmittel, um die Urteile deines eigenen Seins zu enthüllen.


Zusammenfassung

Obwohl sich dieser Artikel mit der Kraft beschäftigt hat, die aus der Entscheidung für die Freude und bis zu einem gewissen Grad für Geld kommt, geht es in Wirklichkeit darum, dass du in Kontakt mit deiner Kraft kommst, deine Realität als Ganzes zu wählen/erschaffen; der primäre Vorschlag ist, vollständige Verantwortung für deinen Seinszustand zu übernehmen, auch wenn das vergangenes oder gegenwärtiges Leid einschließt. Der einzig reale Weg zu sehen, wie dieser Sinn der Selbstverantwortlichkeit und die Kraft der Entscheidung verbunden sind, liegt in der Praxis, dies zu leben. Im Moment zu erfahren, dass jeder Aspekt deines Lebens etwas sei, das du auswählst - obwohl zu manchen Zeiten schwierig - ist ein Eckstein bei der Steigerung der Kraft. Es ist das Loslassen jedes Gedankens, ein Opfer zu sein. Du bist kein Opfer. Du bist Gott. Du hast die Kraft deinem Selbst Freude zu schenken.


Die Messias-Saat

Obwohl der vorliegende Text nur ein Aspekt der Messias-Saat ist, haben wir viele Reflektionen des Ganzen in ihn eingewebt, sodass er einen Geschmack des gesamten Textes bekommt, sowohl des Teils, der schon geschrieben ist, als auch desjenigen in zukünftigen Bänden. Wir hoffen, dass diese Worte Freude gespendet haben und wir ermutigen dich, deine eigene innere Stimme zu finden, anzuwenden und zu bestätigen. Sie ist ein Sinn, durch den du dein Selbst stärken kannst, dir die Realität zu erschaffen, die du dir wünschst.

Ob du dir das Buch kaufen möchtest oder nicht, ist natürlich deine eigene Entscheidung. Wisse, dass Geld ein Symbol für deine Energie ist. Wohin du sie gibst ist deine Entscheidung und wo du sie hingibst, das wird wachsen. Deshalb sagen wir zum Abschluss einfach, nähre das, was du liebst mit deiner Energie, nähre das, was dir Freude bringt. Wie du deine Energie anwendest, ist ein Teil deiner Kraft, deinem Selbst und anderen Freude zu bereiten. Um in Freude zu leben, wähle Freude für dein Selbst.

© Story Waters 2003



Copyright 2004, Story Waters. Diese Information kann vollständig oder teilweise frei verteilt werden, unter der Voraussetzung, dass die Information kostenlos ist und diese Anmerkung angehängt ist. Dieses Dokument ist von Story Waters geschrieben, Autor von 'The Messiah Seed'. Für mehr Information und Proben der Messias-Saat besuche bitte www.limitlessness.com


Von Story Waters

Messias-Saat 48: Über die Veränderung ungewollter Realität


Story Waters über die verlorene Erkenntnis, dass wir allein der Schöpfer unserer Realität sind.


Einige spirituelle Texte von Waters, The Reconnections und Kirael




an den Übersetzer

Startseite  ·  Kontakt  ·  Inhalt  ·  Nach oben