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Wie man die Archons besiegt

von Gerhard Hübgen, 16.11.13


Der folgende Text beruht auf dem Kapitel Schlammschatten in Carlos Castanedas Buch 'Das Wirken der Unendlichkeit' und beschreibt die toltekische Sicht auf die Archons.


Die Archons, von denen Cobra spricht, waren auch dem mexikanischen Schamanen Don Juan, dem Lehrer von Carlos Castaneda, bekannt, wenn auch unter anderen Namen. Und als Seher konnte er sie auch wesentlich besser wahrnehmen, als normale Menschen es können. Gleichzeitig sind seine Erklärungen leichter verständlich (wie ich finde) als die von Cobra, weshalb ich hier Don Juans Sichtweise vorstellen will.

Don Juan nannte die Wesen, um die es hier geht, aber nicht „Archons“, sondern „Flieger“, „Räuber“ oder „Schlammschatten“. Der Begriff „Flieger“ kommt von den Luftsprüngen, die sie machen, wie die toltekischen Seher „gesehen“ haben. Don Juan: „Es ist kein schöner Anblick. Er ist ein großer undurchdringlicher Schatten, der durch die Luft hüpft. Danach landet er flach auf der Erde.“

Das ist vielleicht eine Art Freizeitbeschäftigung für sie, aber was sie für Menschen gefährlich macht, ist die Beeinflussung der Gedanken und Wertvorstellungen der Menschen.

Und das haben sie erfolgreich getan. Don Juan sagt, dass sie „uns das System unserer Überzeugungen, unsere Vorstellung von Gut und Böse, unsere gesellschaftlichen Sitten gegeben haben. Sie bringen unsere Hoffnungen und Erwartungen hervor und unsere Träume von Erfolg oder Versagen. Von ihnen stammen Verlangen, Gier und Feigheit. Die Raubwesen sind es, die uns zufrieden und egoistisch und zu Gewohnheitstieren machen.“

Don Juan hat es so zusammengefasst: Sie geben uns ihr Bewusstsein. Und das ist trotz aller Intelligenz verschlungen, widersprüchlich, verdrießlich und von Angst erfüllt, jederzeit entdeckt zu werden. Der Mensch, der ursprünglich ein vollständiges Wesen war, ist durch ihren Einfluss regelrecht verkümmert, degeneriert.

Ein Beispiel dafür ist, dass die meisten zwar nie Hunger gelitten haben, aber trotzdem Angst um ihre Nahrung haben. Und das ist die Angst der Archons, denn wir sind ihre Nahrung. Sie ernähren sich, wie Don Juan erklärt, von der leuchtenden Hülle des Bewusstseins, die wir von Geburt an haben, von der aber „zu dem Zeitpunkt, da der Mensch erwachsen wird, nur noch ein schmaler Rand übrig ist, der vom Boden bis über die Zehen reicht. Dieser Rand ermöglicht es den Menschen gerade noch, am Leben zu bleiben.“

Wie kann man sich nun die Archons vom Halse halten? Braucht man dazu technische Hilfsmittel, wie Cobra sie vor Kurzem vorgestellt hat? Ich meine das Mandala-Sphären-Lasersystem. Die klare Antwort ist: Nein. Solche Mittel können vermutlich unterstützend wirken, aber das Wesentliche ist die Fähigkeit, den Unkalkulierbarkeiten gelassen zu begegnen, die Don Juan in dem Wort Disziplin zusammenfasst und die Aufrechterhaltung von innerer Stille, das heißt, dass der innere Dialog angehalten wird. Das wirkt abschreckend auf die Archons.

Disziplin und innere Stille machen die leuchtende Hülle des Bewusstseins für den Flieger ungenießbar, sagt Don Juan. „Das hat zur Folge, dass der Flieger verwirrt ist .... Wenn er erst einmal verwirrt ist, bleibt ihm keine andere Wahl, als auf sein schändliches Vorhaben zu verzichten.“ Wenn das passiert – wenn der Flieger eine Zeit lang auf Distanz gehalten wird – wächst die leuchtende Hülle des Bewusstseins nach. Und wenn sie über die Höhe der Zehen hinauswächst, wächst sie weiter, bis sie wieder ihre natürliche Größe erreicht hat.

Das haben die Zauberer schon in alter Zeit herausgefunden. Sie fanden heraus, dass der Flieger die Disziplin, die in der Aufrechterhaltung der inneren Stille liegt, nicht ertragen kann, und ... flieht. Er kommt zwar irgendwann wieder, aber er ist dann nicht mehr so stark wie vorher, und es beginnt ein Prozess, in dem es zur Routine wird, dass das Bewusstsein des Fliegers die Flucht ergreift, bis er eines Tages endgültig flieht.

Und das hat Don Juan dann für Carlos Castaneda mit einem Erlebnis so eindrucksvoll untermauert, wie es kein geschriebener Text kann. Don Juan nahm ihn in die Berge mit und nachdem sie sich auf einen hohen Felsvorsprung über einem Tal gesetzt hatten, befiehlt er ihm in der Dunkelheit das „Sehen aus der inneren Stille heraus“.

Und Castaneda „sieht“ dann etwas, das ihm „das Blut in den Adern erstarren ließ“: er „sah“ einen großen Schatten mit einem Durchmesser von etwa fünf Metern, der in die Luft sprang und geräuschlos auf der Erde aufschlug. Er spürte den Aufprall in seinem Körper, hörte aber nichts. Castaneda beobachtet eine Weile die Sprünge des Schattenwesens und dann landete ein riesiger Schatten direkt vor ihnen. Castaneda zitterte am ganzen Körper, wie er schreibt. Don Juan hielt ihn mit aller Kraft am linken Arm fest und sagte herrisch: „Hab keine Angst. Bewahre deine innere Stille, und er verschwindet.“

Das tat Castaneda, obwohl er dabei aus Leibeskräften schrie - weshalb ich vermute, dass das Abstellen des inneren Dialogs die Hauptrolle dabei spielte.

Castaneda: „Ich war noch nie so wütend und so frustriert gewesen.“ Dann machte der Schlammschatten einen neuen Satz und sprang ins Tal hinunter.



Also hat das Abstellen des inneren Dialogs, die innere Stille, den Archon-Flieger zur Flucht veranlasst, und das ist genau das, was man – weniger dramatisch – in der Meditation macht. Wenn ein Mensch es schafft, jeden Tag einige Minuten lang in die innere Stille zu kommen, verwandelt und regeneriert er sich, sodass die leuchtende Hülle wiederhergestellt wird oder mit anderen Worten: die originale Blaupause des Menschseins wird wiederhergestellt.



Literatur: Carlos Castaneda, Das Wirken der Unendlichkeit

http://www.bibliotecapleyades.net/vida_alien/alien_archons.htm

2012 The Awakening : Archons, hier speziell: Gnosticism, Archons/Greys, The Controller Agenda. The Jinn.




an den Übersetzer

Kommentare/Fragen

Viola

16.11.2013

15:03 Uhr

Klasse, einfach mal interessant..
danke dir Gerhard, für das Posten!
Und herzlichen Gruß zu dir nach Berlin



Gerhard

16.11.2013

16:28 Uhr

Bitteschööön, Viola.... :)

Ich habe vor, noch eine Fortsetzung folgen zu lassen...


Heidi

16.11.2013

16:30 Uhr

Danke, lieber Gerhard, wunderschön formuliert. Ich habe vor einiger Zeit alle Castaneda-Bände geschenkt bekommen, von einem Freund, der inzwischen schon gegangen ist, und werde dies zum Anlaß nehmen, diesen Band "durchzugehen". Also, herzlichen Dank für Dein "reminding".
Alles Liebe Heidi


Gerhard

16.11.2013

18:15 Uhr

@Heidi
"Das Wirken der Unendlichkeit" ist wirklich lesenswert. Ich erinnere mich auch gerne an eine Story mit einem deutschen Schäferhund, den Castaneda und sein bester Freund, vor allem Castanedas Freund, auf ihrem Weg zur Schule immer ärgerten... bis der Hund eines Tages in seiner Wut einen Riesensatz über den 2m hohen Zaun machte...
Was dann passierte, will ich nicht verraten, aber diese Story war nicht nur spannend, sondern auch gedankenanregend.


Dietlinde

16.11.2013

19:57 Uhr

Wundervoll! Danke sehr für diesen Impuls! Jetzt verstehe ich mehr wie die Kraft der STILLE funktioniert ... ! Phantastisch!


Viola

16.11.2013

20:29 Uhr

..freu mich schon drauf.
Und schade, aber vielleicht erfahre ich ja doch noch mal,
was passierte, als der Schäferhund die Barriere übersprungen hat...
Bin s e h r neugierig :-)


Gerhard

17.11.2013

12:48 Uhr

„aber vielleicht erfahre ich ja doch noch mal,
was passierte, als der Schäferhund die Barriere übersprungen hat”
Liebe Viola,
ist doch ganz einfach: Buch besorgen (gibt es bei Amazon) und den entsprechenden Abschnitt lesen... ;)
Die ausführliche Version ist doch noch besser als eine Kurzfassung von mir, meinst du nicht? Ich kann dir auch das Kapitel nennen: Das Zusammenspiel der Energie am Horizont.
Mit dem Buch hast du dann auch die ausführliche Version der „Schlammschatten“ von oben und noch andere interessante Erlebnisse von Carlos.



Herby

17.11.2013

12:44 Uhr

Danke für den wertvollen Beitrag - ich habe eine interessante Parallele gefunden. Schaut Euch mal den Kinofilm "After Earth" an. Dort wird genau der Inhalt dieser Botschaft in Form eines SciFi Filmes gezeigt.

Grüsse
Herby


Viola

18.11.2013

14:49 Uhr

Danke, Gerhard, ich überleg`s mir ernsthaft..

:-)und liebe Grüße von einer Schlammschlachtmüden ...


Gerhard

18.11.2013

17:27 Uhr

Noch wichtiger als Lesen ist allerdings die Erfahrung innerer Stille, was man in der Meditation erfährt. Das ist die beste Kraftquelle, die ich kenne.
Oft geht das Meditieren auch besser in einer Gemeinschaft. Hier bietet sich jetzt das Aion-Portal von Cobra an. In diesen Meditation habe ich das Erlebnis der inneren Stille und Ruhe und Ausgeglichenheit meistens gehabt und ist mir auch von anderen bestätigt worden, die auch diese Cobra-Meditationen mitgemacht haben. Es lohnt sich wirklich, zur angegebenen Uhrzeit an einen ruhigen Ort zu meditieren (, auch wenn man nicht genau nach den Anweisungen von Cobra vorgeht).

Alles Gute Dir
Gerhard


Viola

18.11.2013

21:13 Uhr

hm, ja, ich nenne es mittlerweile nur nicht mehr so.
Habe vor über 30 Jahren mit Meditation begonnen und vor 13 Jahren ungefähr aufgehört. Zumindest habe ich mich nur sehr selten noch wie zuvor hingesetzt und ein..zwei.. drei Stunden am Stück meditiert.
Ich nenne es jetzt einfach Sein. Und so ist es für mich gut. Dennoch werde ich mich hinsetzen zur besagten Stunde... und einfach sein :-)

Liebe Grüße dir.


SGH

19.11.2013

12:35 Uhr

Eine Buchreihe, die ich in meiner Jugend verschlungen habe.

Kraft und Ruhe aus der inneren Mitte schöpfen. Durch Fokussierung auf das Zentrum des Gehirns, bei gleichzeitiger (gelöster) Konzentration auf die Atmung. Zunächst ruhiges Ein- wie ausatmen mit Innehalten bei der Umkehr des Atemprozesses. Nur zwei Minuten einmal in der Woche geübt, hat einen extrem guten Einfluss und hält wenigstens eine Woche an.

Jede Ablenkung führt weg vom eigenen Gewahrwerden. So auch der passive Konsum von Medien. Es macht teilnahmslos und folglich stellt der Mensch sich in Frage, da Passivität nicht mehr Raum in ihm einnehmen sollte als Aktivität. Passivität macht angreifbar und wenn es eben nur Menschen sind, die Kontrolle ausüben, bzw. denen Macht zugestanden wird.

Selbstloses Handeln ist uneigennützig.

Die Bedrohung der Humanen Spezies durch sich selbst ist durch die Schäden des Lebensraums sehr weit fortgeschritten. Welche Mächte auch immer das bewirken sei dahingestellt. Der Aufstieg zum Superbewusstsein ist gekoppelt an die kosmische Integration, welche geprägt ist von uneigennütziger sozial-stabiler Kultur nachhaltiger Ressourcennutzung im täglichen Miteinander. Da bleibt für Aberglauben und Geistwesen kein Raum.

Der Mensch ist und hat ein schönes Wesen.


Cassi

21.11.2013

19:42 Uhr

Ich habe nur "Das Feuer von innen" gelesen. Da berichtet Carlos auch von diesem Erlebnis. Ich glaube allerdings das es sich dabei nicht um Archon`s gehandelt hat. Es gibt viel Leben in den "Schattenwelten". Archon`s sind nicht so groß. Sie sind kleiner als wir. Also keine Panik.
Es heißt nicht umsonst:
"Ruhe ist die erste Bürgerpflicht"
und
"Wer Angst hat, hat schon verloren"
Carlos hat es nur mit anderen Worten gesagt.
Es liegt an uns, wenn wir unsere Frequenz ändern, ist unsere Energie nicht mehr genießbar für diese Wesen. Dann werden wir und damit der Planet uninteressant. Dann wächst unsere "Hülle" wieder und unsere Energie steht uns wieder zur Verfügung.
Und ja, Mediation ist ein guter Weg.


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