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Die Stufen des Aufstiegs

Interview mit Almine Barton (2006)
Übersetzung: Gerhard Hübgen


Almine Barton ist "eine der bemerkenswertesten Mystikerinnen unserer Zeit" und "eine der besten spirituellen Lehrerinnen", die im vergangenen Jahrhundert erschienen sind. Sie bietet Aufstiegsinformationen an, die sie durch eigene persönliche Arbeit in dieser gesegneten Lebensreise gesammelt hat.


Mit Almine zu sprechen war eine unglaubliche Erfahrung. Ich kann nur hoffen, dass wenigstens ein Bruchteil ihrer Freundlichkeit, ihres Mitgefühls und ihrer Weisheit durch das hier Geschriebene hindurch scheint.


Susan: Würdest Du bitte Aufstieg für uns definieren?

Almine: Wir fassen eine Reihe von Dingen mit diesem Wort zusammen.

Für mich geschieht der wahre Aufstieg, wenn jemand in der Lage ist, seine Frequenz auf der Höhe des Gottesgeistes des Planeten schwingen zu lassen. Das ist dort, wo die Aufgestiegenen Meister sind oder die Bruderschaft des Lichts. Wie man sie immer nennt, sie sind diejenigen, die alle Dinge überwunden haben, noch während sie im Fleisch waren. Beim wahren Aufstieg, glaube ich, vibrieren wir in der oberen sechsten Dimension.

Dann gibt es den kosmischen Aufstieg. Dabei bewegt sich der gesamte Kosmos auf einen Wendepunkt zu, wo das Ausatmen Gottes zum Einatmen wird.

Wovon die meisten in der New Age Szene jetzt sprechen ist, was planetarer Aufstieg genannt werden könnte. Dabei schwingt ein Teil der Bevölkerung in der vierdimensionalen Realität. Und es sieht für mich so aus, dass es nur ein Teil sein wird, weil mir gesagt wurde, dass ein Teil zurückgelassen wird.

Ich stellte eine Frage dazu und die Antwort kam in einem Traum. In diesem Traum ging ich in einem Supermarkt umher, wo alle miteinander in Kontakt waren, aber einige Leute konnten die anderen nicht sehen. Einige der Käufer waren in ihrer eigenen Welt und erkannten nicht, dass andere sich unter ihnen herum bewegten.

Dieser Traum war nicht unbedingt eine Vision, aber er zeigte mir an, dass die biblische Prophezeiung erfüllt werden wird, wo Jesus sagte, dass wenn zwei in einem Bett schliefen, in dieser Nacht würde einer genommen werden und einer würde zurückbleiben.

Diejenigen, die in die vierte Dimension hinaufschwingen, werden einfach finden, denke ich, dass sich ihr Leben zum Besseren wendet.

Eines Tages wachte ich auf und alle Objekte – Bäume, Erde, Felsen – schwingen auf einer neuen Stufe, singen ein neues Lied. Dieses neue Lied ist auch in der Bibel erwähnt, in der Offenbarung.

Wenn wir schrittweise und erfolgreich hinaufgehen können, merken wir vielleicht nicht einmal, dass der Wandel passiert ist.


Susan: Drunvalo fühlt, dass der Wandel schon passiert ist und dass wir es nicht sehen können, weil ein Schleier da ist.

Almine: Ich denke, das ist teilweise wahr, aber ich glaube nicht, dass wir den ganzen Weg schon gemacht haben. Es ist mein Glaube, dass wir die ersten Obertöne geschafft haben, um dahin zu kommen, wo die Masse von uns sich niederlassen wird. Aber wenn wir vollständig angekommen sind, wird das Licht anders aussehen. Es wird aussehen, als ob die Dinge von innen heraus leuchten. Keine Schatten.

Es gibt ein Geschehen, das anzeigt, dass wir uns tatsächlich ein Stück hinaufbewegt haben, das ist die kürzere Lücke zwischen Gedanke und Manifestation. Wenn die Leute nur verstehen würden, wie dies funktioniert, könnten wir wirklich eine Menge Unfälle verhindern. Wenn wir diese Erkenntnis haben, können wir alles bewusster erschaffen.


Susan: Wie können wir eleganter durch die Ereignisse kommen?

Almine: Es gibt Bewusstseinsaspekte, mit denen wir arbeiten müssen, um den Effekt der Destrukturierung von Leben, wie wir es kennen, zu minimieren.

Der erste Aspekt dieses Bewusstseins hat mit dem Loslassen der Notwendigkeit zu tun, Dinge physisch zu kontrollieren. Das befreit die Energie des linken Gehirns in das rechte Gehirn, wo sie benötigt wird.

Seht ihr, alle Energie, die uns als Menschenwesen zur Verfügung steht, wird anfangs von der linken Gehirnhälfte aufgebraucht. Nur überschüssige Energie geht zum rechten Gehirn. Und doch greift das rechte Gehirn auf das meiste zu, was vom Oberflächenverstand gewusst werden kann.

Da "Bewusstsein" sich tatsächlich darauf bezieht, wieviel wir gleichzeitig wissen können und da Veränderungen sehr schnell geschehen werden, wird es alle vorhandene Energie aufbrauchen, wenn wir das linke Gehirn benutzen, um damit umzugehen. Es ist nötig, dass wir diese Energie freisetzen, sodass wir mit dem rechten Gehirn erfassen und bewusst sein können.

Wir brauchen das Bewusstsein des rechten Gehirns, um durch das grundlegende Geistfeld zu navigieren, das von jetzt an bis dann, wenn der Planet sich hinaufbewegt vor uns liegt. Jeder Schritt auf dem Weg wurde von unserem Höheren Selbst entworfen, und diese Schritte zu tun erfordert, dass wir uns dem Prozess hingeben.

Zum Beispiel könnte es sein, dass wir eines Tages aufgerufen werden, auf der Stelle unseren Koffer zu packen und nach Kentucky zu ziehen. Wir könnten diese Anweisung nicht mit dem linken Gehirn empfangen, weil das linke Gehirn nur mit dem umgeht, was bekannt ist. Das rechte Gehirn ist für das Unbekannte zuständig und das schließt unsere innere Führung ein. Der Realität zu widerstehen, nimmt die Energie aus dem Teil, der auf unser Leitsystem achtet. Unser Leitsystem wird nur hervortreten, wenn wir aufhören zu widerstehen.

Zweitens, es ist nötig die harte, innere Emotionalarbeit zu tun.

Es gibt gerade jetzt eine dramatische Spaltung unter den Lichtarbeitern. Einige von ihnen wollen die emotionale Arbeit nicht tun. Ich sehe Leute in den Klassen sitzen, die Notizen machen, die von einem Lehrer zum anderen gehen, aber sich nicht wirklich die Zeit nehmen, die Arbeit zu tun, die die Verengungen in ihrem Energiefeld auflösen würden.

Susan: Wie wird diese Arbeit getan?

Almine: Es hat mit dem zu tun, was ich "nicht abgeschlossene Wahrnehmungen" (unyielded perceptions) nenne. Um das zu erklären, lasst uns sagen wir hätten ein enorm traumatisches Erlebnis gehabt, das geschah, als wir zehn waren. Heute kehren wir es unter den Teppich und beschäftigen uns stattdessen mit diesen wundervollen metaphysischen Konzepten.

Aber wenn wir hinsehen, finden wir, dass es Echos dieses Erlebnisses in unserem ganzen Leben hindurch gibt. Diese Echos sind periodisch gekommen. Sie zu sehen ist ein wenig, wie einen Wal zu verfolgen. Du kannst sehen, wohin der Wal ist, indem du auf die kleinen Ölflecke schaust, die er hinterlässt. Sie sind heller, je näher sie beim Wal sind, aber du kannst die Spuren zurückverfolgen. Die Echos werden schwächer, aber die Spuren sind noch da.

Die Echos "nicht abgeschlossener Wahrnehmungen" – Ereignisse, die uns das Geschenk, das sie enthalten, nicht enthüllt haben – mögen blass erscheinen, je weiter wir in die Vergangenheit gehen, aber die Spuren sind da, in einem zyklischen Muster, das ganze Leben hindurch.

Wir müssen zu dem Ursprungsereignis zurück gehen, seinem Faden durch das Labyrinth der Erfahrung folgen, es durch unsere Augen und durch die Augen der anderen Person oder der anderen Leute, die beteiligt waren, sehen, bis wir die Einsichten, die Lektionen, die Spiegel – die Geschenke bekommen. Und bis wir uns hinsetzen und die Arbeit tun und die Tränen weinen, wird das Ereignis uns seine Geschenke nicht herausgeben.

Nicht abgeschlossene Wahrnehmungen manifestieren sich im Körper als emotionale, körperliche und astrale Verengung, die den Fluss der universellen Energie blockiert. Das ist, was man Karma nennt, Blockaden im Fluss der universellen Energie. Wenn wir die innere Arbeit tun, werden diese Blockaden aufgelöst.


Susan: Gibt es andere Wege, um Karma aufzulösen?

Almine: Statt durch innere Arbeit.... die Hauptmethode ist das alte Zwei-durch-Vier-zwischen-den-Augenbrauen. Die Zyklen werden immer eindringlicher mit fortschreitender Zeit, bis wir gezwungen sind, Einsicht zu zeigen.

Das dritte Mittel Karma auszulöschen ist durch so genannte "Gnade".

Gnade kann geschehen durch Anwesenheit von jemand, der den Übergang von der Ego-Identifikation zum Gottesbewusstsein gemacht hat. Ich denke, das hat eine physische Grundlage. Der Lehrer des Gottesbewusstseins produziert eine Menge neutraler Partikel und diese absorbieren tatsächlich Illusion. Wissenschaftler beginnen, diese Partikel zu untersuchen. Ich habe sie "gesehen" und erkannt, dass das geschieht, wenn wir über Gnade sprechen.


Susan: Was geschieht, wen wir Karma auflösen?

Almine: Wenn Leute die innere Arbeit machen – den harten Job, nicht nur im Seminar sitzen mit den glanzvollen Lehrern, sondern zu Hause sitzen und sich durch diese Dinge hindurcharbeiten – je mehr sie es tun, desto größer wird die innere Stille.

Und da es unser innerer Dialog ist, der unsere Welt aufrecht erhält, wenn wir diesen Dialog durch innere Arbeit zum Schweigen bringen, werden wir wahrhaftig Techniker der verborgenen Bereiche. Wir können mit Leichtigkeit zwischen verschiedenen Frequenzen hin und her wechseln. Es wird alles durch das Beenden des inneren Dialogs erreicht.

In diesem Zustand sind wir der Beobachter.


Susan: Was sind die folgenden Zustände des Gottesbewusstseins?

Almine: Im nächsten Zustand erkennen wir ohne eine Spur von Zweifel, dass es kein anderes Wesen im Kosmos gibt, als wir selbst.

Es beginnt als eine Art blitzartiger Erkenntnis, wo du mit einem Herzschlag erkennst, dass es kein Wesen außer dir selbst gibt. Es kann absolut erschreckend sein. Ich nenne es die Wüste Gobi. Tatsächlich sind in der Geschichte einige Leute, die das taten und dort stecken blieben, an Einsamkeit gestorben.

Der Terror, den wir in diesem Zustand erfahren ist der Terror von Expansion und Kontraktion. Als mir das widerfuhr, war ich entweder so ausgedehnt, dass ich meinen Körper nicht finden konnte – wie ein kleines Mädchen, das seine Flasche will – oder ich war zu meinem Körper zurückgekommen und sehe diesen Arm, der auf meinem Kissen liegt und denke, "Oh, meine Güte, wessen Arm ist das?" Als das geschah, konnte die schließliche Erkenntnis, dass es mein Körper war, und dass ich in dem Körper war, so klaustrophobisch werden, dass ich begann zu hyperventilieren.

An dieser Stelle scheinen die Emotionen vollständig verschwunden zu sein. Die Stimme wird flacher. Ich singe gerne, aber ich konnte nicht mehr singen.

Dieser Ort ist die spezifische Position des nach unten gewanderten Montagepunkts, wie die Tolteken sagen; er beleuchtet dann nicht länger die Realität, die wir gewöhnlich zusammensetzen. Wenn wir nicht wissen, was passiert und wir leisten Widerstand, kann es elfeinhalb Jahre dauern, bis der Montagepunkt wieder an die richtige Position zurückkommt. Bis er das tut, sind wir nicht an irgendwelchen weltlichen Aktivitäten interessiert. Wir haben keine einzige Emotion. Wir können uns fühlen wie ein Eimer Wasser, der einfach auf dem Boden ausgeleert wurde. Völlig leer.

Aber die Zeit hat sich geändert und plötzlich finden wir, dass wir den Zweck von allem sehen können. Wir sind nicht länger auf einer linearen Zeitlinie. Wir sind an einem Ort, an dem sich die Zeit um uns herum erstreckt. Wir können all die möglichen Zukünfte sehen und wir können den Zweck von allem sehen, was uns in einen Zustand von Mitgefühl versetzt, der faszinierend ist. Wir können alles erlauben, weil wir den vollständigen Grund für alles sehen, sogar für all die Fehler. Wir sehen den großen Wert der Dichte.

Wenn wir durch dieses Stadium kommen, beginnen wir die Emotion des Unendlichen zu fühlen. Was ich dann tat – jeden Tag ein paar Minuten lang – war einfach, der kosmischen Liebe zu erlauben, durch meinen Körper zu fließen. Es ist so intensiv, du kannst es nicht lange aufrecht erhalten, sonst wird es die Form auflösen. Aber ich erlaubte dieser kosmischen Liebe jeden Tag nur ein paar Minuten lang, um die Erde fließen, um den ganzen Globus herum.

In diesem Zustand sind wir nichts und ebenso sind wir alles. Wenn das wirklich gefühlt wird, bewegt sich alles durch uns hindurch, und die Emotion des Unendlichen ist das, was darauf folgt. Es ist kein Gefühl, weil Fühlen einfach nichterkennende Information ist. Und es ist nicht wirklich eine Emotion, weil Emotionen auf Wunsch basieren und an diesem Punkt ist jeder Wunsch geschwunden.

Es ist eine Frequenz. Es ist ein Ort vollständiger Glückseligkeit.

Als ich in dieses Stadium ging, gab es nichts, das mich aus meinem Haus hätte locken können. So verbrachte ich ein Jahr und dann erkannte ich, dass ich nicht gewachsen war.

Auf früheren Stufen des Bewusstseins ist Macht die größte Versuchung. Hier ist die größte Versuchung in die Glückseligkeit einzutreten und zu denken, 'wir sind angekommen!'

Es gibt keinen Ankunftspunkt. Es gibt nur die Reise. Wenn wir das erkennen, können wir anfangen zu sehen, dass alle Teile der Reise gleich wertvoll sind. Wir können beginnen den Wert der Illusion, der Torheit, der Dichte zu sehen. Ohne diese Dinge gibt es kein Wachstum.


Susan: Wie bist Du aus diesem Zustand herausgekommen?

Almine: Ich hörte andauernd eine Stimme in meinem Bewusstsein, die sagte "Lebe dort, wo die gebogene Linie die gerade Linie trifft."

Die Stimme sagte dies immer wieder, bis ich erkannte, was sie meinte.

Bewusstsein bewegt sich. Gottesbewusstsein expandiert immer weiter nach außen auf einer gerade Linie. Aber menschliches Bewusstsein bewegt sich auf einer gebogenen Linie.

Deshalb ist die vorderste Front der Schöpfung – die absolute Kante, wo das Bekannte das Unbekannte trifft – da, wo diese gebogene und die gerade Linie sich treffen. Mit anderen Worten, mir wurde gesagt, dass ich im menschlichen Bewusstsein leben soll, während ich Gottesbewusstsein aufrecht erhalte. Das war die Anweisung, die die Stimme mir gab. Wir sind hier, um das Mysterium des Unendlichen Wesens zu lösen. Wir existieren dort, wo das gelöste Mysterium das resultierende Licht trifft. Wir sind wie die Raupe, die Stücke aus dem Blatt heraus beißt. Wir beißen Stücke aus dem Unbekannten und das wird in Leuchten umgeformt und bringt Energie für das Unendliche hervor.

Die größte Reibung ist dort, wo wir auf die Membrane treffen, die das Bekannte vom Unbekannten trennt.


Susan: Wie kamst Du an diesen Ort?

Almine: Es war wie sich vom Zentrum eines Spinnennetzes nach außen in das Netz selbst zu bewegen. Oder wie das Nachverfolgen der Blütenblätter des Rosenfensters, das J.J. Hurtak beschreibt, statt im Inneren zu bleiben.

Mit anderen Worten, ich trat absichtlich wieder in das menschliche Drama ein. Das ist eine neue Stufe und sie bereitet uns für die nächste vor, wo wir in der Lage sind, den Körper zu nehmen und mit der Geschwindigkeit eines Gedankens zu kommen und zu gehen, und gänzlich jenseits sterblicher Grenzen zu leben.

In der Glückseligkeit beginnt der Körper tatsächlich zu verfallen. Wenn wir dort bleiben, werden wir niemals zum Drama zurückkommen. Und nur von da können wir das Stadium erreichen, das die Grenzen des Todes transzendiert, wo das Fleisch vollkommen göttlich geworden ist.


Susan: Was ist mit den Östlichen Meistern, die ein Leben lang in diesem Zustand der Glückseligkeit bleiben? Haben sie keine Absicht das zu tun? Könnte es sein, dass sie nicht dem ganzen göttlichen Plan dienen, wenn sie dort sind?

Almine: Es ist wahr. Es gibt viele Absichten, an diesem Ort und dieser Zeit im Kosmos zu sein. Die Buddhas zum Beispiel, haben eine Mission zurück zu kommen und so lange zu inkarnieren, wie nur eine Seele in Illusion bleibt. Und Christus kam für den spezifischen Zweck, ein Gitter um den Planeten zu legen, das uns allen ermöglichen würde, ins Gottesbewusstsein einzutreten (dieses Gitter wurde ab 1987 detailliert erzeugt).

Ich persönlich konnte nicht in der Glückseligkeit bleiben, weil ich einen Lebensplan habe, den ich realisiere, dessen Zweck beinhaltet, im menschlichen Bewusstsein zu leben und dabei Gottesbewusstsein beibehalte. Ich war ein wenig wie ein Schauspieler, der sich daran erinnerte, dass er nicht die Rolle ist, die er spielt, sondern um des Publikums willen darin bleibt, damit es daraus lernt.

In der Glückseligkeit würde ich von der Bühne gehen und könnte kaum etwas tun. Als ich aber auf die Bühne zurückkam, erkannte ich, dass dieses Stück mit einer Absicht geschrieben war.

Ich weiß, dass ich nicht die Rolle bin, aber ich bleibe in der Rolle, um das Spiegeln von Einsichten zu den Zuschauern auszuführen.

Die Zuschauer sind der Träumer des Traums.


Susan: Könntest du in wenig mehr über das Spinnennetz oder über das Rosenfenster sagen?

Almine: Diese Bilder handeln alle von einem Plan, der über dem Bewusstsein von Allem Was Ist liegt.

Wenn ich mit dir rede, bin ich vielleicht genau im Zentrum dieses Rosenfensters oder Spinnennetzes. Aber wenn du mich nach etwas fragst, das in der Zukunft passiert, werde ich eine Stufe weiter gehen ins vierdimensionale Bewusstsein, wohin wir uns alle bewegen.

Und wenn mich alle allein lassen und ich keine Verpflichtungen für die nächste Stunde habe, werde ich mich im Gottesbewusstsein und –segen auflösen.

Spinnennetz oder Rosenfenster sind tatsächlich Frequenzraumabbilder, die eine Vorlage für Schöpfung sind. Sie bilden eine Form von Sprache ab, die einen Code erzeugt – eine Art Symbol, das der Schrift vorausgeht.

Hier ist ein Beispiel, was ich mit einem Code meine. Wenn du das Wort Mikael nimmst und einen Code herstellst, würde es zeigen, dass bestimmte Betonungen in bestimmten Frequenzräumen angesiedelt sind, sodass jemand, der die Frequenzen des Kosmos versteht, die Bedeutung klar versteht. Mi-ka-el bringt Bewusstsein (mi) durch Energie (ka) in Materie (die 'el' ist).

Und noch ein anderes. Die Funktion der Menschheit ist Alchemie (el-ka-mi). Wir bringen Materie (el) durch die richtige Anwendung von Energie (ka) und wandeln sie in Bewusstsein (mi).

Das Rosenfenster bildet die Frequenzräume ab, die die ganze Erde überlagern. Es ist ein Mandala. Wenn du die Erde verstehst, siehst du im Rosenfenster die isolierte DNA. Im Sinne von Frequenzräumen schaust du von oben darauf.


Susan: Viele Leute, die über Aufstieg sprechen, reden über die Notwendigkeit die DNA zu reaktivieren. Lehrst du dies?

Almine: Ja. Die menschliche DNA muss auch am Aufstieg teilnehmen. Und wir können das auf zwei Arten tun. Wenn wir die linke Gehirnhälfte betonen, tun wir es durch Wahrnehmung – durch Ausweitung der Wahrnehmung, Schauen hinter die Erscheinungen. Wenn wir das tun, kommen unsere DNA-Stränge zum Vorschein. Es gibt zwölf DNA-Stränge, aber nur zwei sind normalerweise sichtbar. Deshalb aktivieren wir die anderen zehn.

Wenn wir die rechte Gehirnhälfte betonen, tun wir es durch Hingabe – durch das Fühlen von Liebe, Gnade und Dankbarkeit. Wenn wir das tun, kommen die DNA-Frequenzkammern schließlich zum Vorschein. Mit unserer DNA fangen wir an, die Musik der Sphären zu spielen.

Hier ist der Trick. Zunehmende Wahrnehmung erzeugt Hingabe und Hingabe erzeugt zunehmende Wahrnehmung. Selbst wenn wir uns nur darauf konzentrieren, für alles tagsüber dankbar zu sein und die Frequenzkammern aktivieren, plötzlich werden wir diese Einsichten haben – die DNA-Stränge werden sich aktivieren. Oder wenn wir lernen zu "sehen" und die zehn Stränge aufleuchten lassen, die geschlafen haben, werden wir schließlich finden, dass wir die DNA Frequenzkammern aktiviert haben.

Ob du also zuerst die Frequenzkammern aktivierst oder die Stränge, das eine beeinflusst das andere.


Susan: Was möchtest Du unseren Lesern zum Abschluss sagen?

Almine: Die Arbeit, die ihr tut, ist größer als ihr wisst.

Vom Standpunkt des Getrenntheitsbewusstseins scheint es, als ob alles in dieser Zeit durcheinander geraten ist. Aber das soll so sein, weil unser einziger Grund, uns hier in dieser besonderen Zeit an diesem Ort im Kosmos zu manifestieren, war, die Lektionen zu lernen, die andere nicht lernten.

Es macht unsere Arbeit leichter, wenn wir erkennen, dass jede Überwindung, die wir bewerkstelligen, ganz gleich wie trivial, von enormer kosmischer Wichtigkeit ist. Das ist auch dann wahr, wenn es auf der physischen Ebene als Fehler erscheint.

Denn das Ausatmen Gottes kommt gerade zu dem Punkt, sich in das Einatmen umzukehren. Wir sind in dem Prozess des planetaren Aufstiegs, ja, aber auch des kosmischen Aufstiegs. Und unsere Zivilisationen können den Übergang nicht machen, weil sie ihre zugeteilten Lektionen nicht gelernt haben.

Deshalb tun wir es für sie.




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